Bakerzyste: Symptome, Übungen und was bei einer Ruptur zu tun ist

Eine Bakerzyste ist eine mit Gelenkflüssigkeit gefüllte Ausstülpung in der Kniekehle. Sie spürt sich als Druck oder pralle Schwellung hinten am Knie an, besonders beim Beugen und Hocken. Fast immer ist sie kein eigenständiges Problem, sondern ein Zeichen dafür, dass im Kniegelenk zu viel Flüssigkeit entsteht, meist durch Arthrose oder einen Meniskusschaden. Platzt die Zyste, können plötzlicher Wadenschmerz und Schwellung einer Thrombose zum Verwechseln ähnlich sein. Behandelt wird deshalb vor allem die Ursache im Knie. Was du selbst tun kannst, steht hier.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Bakerzyste ist ein Schleimbeutel in der Kniekehle, der sich mit Gelenkflüssigkeit aus dem Knie füllt.
  • Bei Erwachsenen steckt fast immer eine Ursache im Gelenk dahinter, am häufigsten Arthrose oder ein Meniskusriss.
  • Viele Zysten verursachen keine Beschwerden und werden nur zufällig im Ultraschall oder MRT entdeckt.
  • Plötzlicher Wadenschmerz mit Schwellung muss ärztlich abgeklärt werden, weil eine Thrombose ausgeschlossen werden muss.
  • Wird die Ursache im Knie behandelt, wird die Zyste oft kleiner. Eine Operation ist selten nötig.

Was ist eine Bakerzyste?

Eine Bakerzyste, fachlich Poplitealzyste, ist ein vergrösserter Schleimbeutel in der Kniekehle. Er liegt zwischen dem inneren Kopf des Wadenmuskels und einer Sehne der hinteren Oberschenkelmuskulatur und ist bei vielen Erwachsenen über eine kleine Öffnung mit dem Kniegelenk verbunden.

Durch diese Öffnung kann Gelenkflüssigkeit in den Schleimbeutel fliessen. Beim Beugen des Knies öffnet sich der Durchgang, beim Strecken wird er durch die umliegenden Muskeln zusammengedrückt. So entsteht eine Art Ventil: Flüssigkeit gelangt leichter hinein als hinaus. Bildet das Knie mehr Flüssigkeit als üblich, füllt sich der Schleimbeutel und wird zur tastbaren Zyste.

Benannt ist sie nach dem englischen Chirurgen William Morrant Baker, der sie im 19. Jahrhundert beschrieben hat. Die Schreibweisen Bakerzyste, Baker-Zyste und Baker Zyste meinen dasselbe.

Warum die Zyste meist nur ein Symptom ist

Bei Erwachsenen entsteht eine Bakerzyste fast immer, weil im Kniegelenk etwas nicht stimmt. Am häufigsten sind Arthrose, ein Meniskusriss oder eine entzündliche Gelenkerkrankung wie Rheuma. Sie alle führen zu einem Gelenkerguss, und dieser füllt die Zyste.

Wie häufig das vorkommt, zeigen Untersuchungen mit Bildgebung. In einer Ultraschallstudie an Knien mit schmerzhafter Arthrose hatte etwa jedes fünfte Knie eine Bakerzyste, klinisch erkannt wurde aber nur rund ein Drittel davon. In einer MRT-Untersuchung von 382 Menschen mit Kniebeschwerden fand sich bei 38 Prozent eine Zyste. Die meisten davon machten keine eigenen Beschwerden.

Bei Kindern ist das anders. Dort tritt die Zyste oft ohne Schaden im Gelenk auf und bildet sich häufig von selbst zurück.

Was das praktisch heisst

Wer nur die Zyste behandelt, behandelt das Symptom. Wird sie abgesaugt, während das Knie weiter zu viel Flüssigkeit bildet, füllt sie sich oft wieder. Die entscheidende Frage lautet deshalb: Warum produziert das Knie zu viel Flüssigkeit? Mehr zu den häufigen Ursachen im Gelenk steht im Artikel zu Knieschmerzen.

Symptome einer Bakerzyste

Typisch ist ein Druck- oder Spannungsgefühl in der Kniekehle, das beim Beugen, Hocken und nach längerem Gehen zunimmt. Oft ist eine weiche, pralle Schwellung hinten am Knie sicht- oder tastbar, die im Stehen deutlicher hervortritt.

  • Schwellung in der Kniekehle. Meist auf der Innenseite, im Stehen mit gestrecktem Knie am besten zu sehen.
  • Spannungsgefühl beim Beugen. Tiefes Hocken, Knien und Treppensteigen werden unangenehm.
  • Eingeschränkte Beweglichkeit. Das Knie lässt sich nicht mehr ganz beugen, manchmal auch nicht ganz strecken.
  • Beschwerden der Grunderkrankung. Schmerz an der Innenseite des Knies, Steifigkeit am Morgen oder Blockaden deuten auf die Ursache im Gelenk hin.
  • Druck auf Nerven oder Gefässe. Selten drückt eine grosse Zyste auf Nerven oder Venen. Kribbeln, Taubheit oder eine Schwellung des Unterschenkels sind dann möglich.

Viele Bakerzysten machen überhaupt keine Beschwerden. Spürbar werden sie oft erst, wenn das Knie wegen einer Arthrose oder eines Meniskusschadens anschwillt.

Selbsttest: das Zeichen nach Foucher

Eine Bakerzyste verändert ihre Spannung je nach Kniestellung. Bei gestrecktem Knie wird sie prall und fest, bei gebeugtem Knie weicher oder verschwindet fast. Dieses Verhalten heisst Zeichen nach Foucher und hilft bei der Einordnung einer Schwellung in der Kniekehle.

  1. Stell dich hin und streck das betroffene Knie ganz durch. Taste mit den Fingern die Innenseite der Kniekehle ab. Eine Bakerzyste fühlt sich jetzt meist prall und rundlich an.
  2. Setz dich hin und beuge das Knie auf etwa 45 Grad. Taste dieselbe Stelle erneut. Ist die Schwellung jetzt deutlich weicher oder kaum noch tastbar, ist das typisch.
  3. Vergleich mit der anderen Kniekehle. Eine einseitige Schwellung ist aussagekräftiger.
  4. Schau dir die Wade an. Ist sie geschwollen, gerötet, überwärmt oder druckempfindlich, ist das kein Fall für den Selbsttest, sondern für eine ärztliche Abklärung am selben Tag.

Der Test ist Orientierung, keine Diagnose. Er unterscheidet eine Zyste nicht sicher von anderen Schwellungen in der Kniekehle. Gewissheit bringt eine Ultraschalluntersuchung.

Wenn die Bakerzyste platzt

Eine Bakerzyste kann reissen. Die Flüssigkeit läuft dann zwischen die Muskeln der Wade. Typisch ist ein plötzlicher, stechender Schmerz in der Wade, gefolgt von Schwellung und Spannung im Unterschenkel. Das Bild gleicht einer tiefen Venenthrombose so sehr, dass es ohne Ultraschall nicht sicher zu unterscheiden ist.

Wie oft das vorkommt, zeigt eine Auswertung von 441 Menschen mit Bakerzyste im Ultraschall: Bei 146 von ihnen war die Zyste gerissen, also bei etwa einem Drittel. Manche spüren beim Riss ein Knacken oder ein Gefühl, als sei etwas in der Wade nass geworden. Einige Tage später zeigt sich oft ein Bluterguss, der bis unter den Innenknöchel absinken kann.

Wichtig: Eine geplatzte Zyste und eine Thrombose können auch gleichzeitig vorliegen, weil die Schwellung auf die Venen drücken kann. Deshalb gehört plötzlicher Wadenschmerz mit Schwellung immer ärztlich abgeklärt, auch wenn eine Bakerzyste bekannt ist.

Am selben Tag ärztlich abklären lassen

Plötzlicher Schmerz in der Wade mit Schwellung, Spannungsgefühl, Rötung oder Überwärmung. Ein Bein, das deutlich dicker ist als das andere. Atemnot, Brustschmerz oder Herzrasen zusammen mit Beinschwellung: In diesem Fall sofort den Notruf 144 wählen.

Eine geplatzte Bakerzyste heilt meist von selbst. Die Flüssigkeit wird über einige Wochen vom Körper aufgenommen. Hochlagern, Kühlen und eine angepasste Belastung helfen, die Beschwerden in dieser Zeit zu lindern.

Bakerzyste, Ruptur oder Thrombose?

Ob eine Schwellung von einer intakten Zyste, einer geplatzten Zyste oder einer Thrombose kommt, lässt sich nur mit Ultraschall sicher klären. Die folgenden Merkmale helfen bei der ersten Einschätzung, ersetzen die Untersuchung aber nicht.

Merkmal Intakte Baker­zyste Geplatzte Baker­zyste Tiefe Venen­throm­bose
Schmerz­ort Knie­kehle Wade, oft von der Knie­kehle aus­ge­hend Wade, oft ganzes Bein
Beginn Lang­sam über Wochen Plötz­lich, oft bei Belas­tung Meist über Stunden bis Tage
Schwel­lung Umschrie­ben in der Knie­kehle Wade, später bis zum Knöchel Unter­schen­kel, oft auch Knöchel
Haut Unauf­fäl­lig Später Bluter­guss unter dem Innen­knöchel möglich Oft gerötet, über­wärmt, bläu­lich
Knie­be­we­gung Beugen spannt Beugen und Gehen schmer­zen Knie meist frei beweg­lich
Dring­lich­keit Abklä­rung in Ruhe Am selben Tag abklären Am selben Tag abklären, bei Atemnot Notruf

Plötzlicher Wadenschmerz beim Sport kann auch von einem Muskel kommen. Wie sich eine Muskelverletzung anfühlt, steht im Artikel zum Muskelfaserriss.

Wie die Diagnose gestellt wird

Die Untersuchung der Wahl ist der Ultraschall. Er zeigt die Zyste, ihre Grösse und ob sie gerissen ist, und er kann gleichzeitig eine Thrombose ausschliessen. Ein MRT kommt dazu, wenn die Ursache im Gelenk genauer geklärt werden soll.

  • Untersuchung. Befragung, Tasten der Kniekehle, Prüfung von Beweglichkeit, Meniskus und Bändern.
  • Ultraschall. Schnell, ohne Strahlung und gut verfügbar. Unterscheidet Zyste, Ruptur und Thrombose.
  • MRT. Zeigt Meniskus, Knorpel und Bänder und damit die eigentliche Ursache. Sinnvoll, wenn eine Operation im Raum steht oder die Beschwerden unklar bleiben.
  • Röntgen. Zeigt den Gelenkspalt und damit eine fortgeschrittene Arthrose, die Zyste selbst aber nicht.

Was bei einer Bakerzyste hilft

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache im Knie und nach den Beschwerden. Eine Zyste ohne Beschwerden braucht oft keine Behandlung. Macht sie Beschwerden, stehen Belastungsanpassung, Physiotherapie und die Behandlung der Grunderkrankung im Vordergrund.

  • Ursache behandeln. Arthrose, Meniskusschaden oder Rheuma werden gezielt angegangen. Beruhigt sich das Gelenk, bildet es weniger Flüssigkeit, und die Zyste wird oft kleiner.
  • Belastung anpassen. Tiefes Hocken, Knien und lange Treppen vorübergehend reduzieren. Gehen und Radfahren in einem Umfang, der das Knie nicht anschwellen lässt.
  • Physiotherapie. Beweglichkeit erhalten, die Muskulatur um das Knie kräftigen und die Belastung schrittweise steigern. Gelenkmobilisation kann Spannung in der Kniekehle lösen. Mehr dazu unter manuelle Therapie in Basel.
  • Kühlen und Hochlagern. Bei Schwellung nach Belastung oder nach einer Ruptur angenehm. Kälte immer mit Tuch auflegen, 15 bis 20 Minuten.
  • Kompression. Ein Kompressionsstrumpf kann die Schwellung im Unterschenkel nach einer Ruptur verringern. Vorher muss eine Thrombose sicher ausgeschlossen sein.
  • Tape. Ein Kinesiologie-Tape in Lymphanlage wird von manchen als entlastend empfunden, vor allem bei Schwellung in der Wade.
  • Punktion und Kortison. Ärztlich kann die Zyste abgesaugt und das Gelenk mit Kortison behandelt werden. Das lindert oft rasch, die Zyste kann aber wiederkommen, wenn die Ursache bleibt.
  • Operation. Selten nötig. In Frage kommt sie bei sehr grossen Zysten mit Druck auf Nerven oder Gefässe oder wenn die Ursache im Gelenk ohnehin operiert wird.

Erfahrung aus der Praxis

Viele kommen mit der Diagnose Bakerzyste und der Frage, wie man sie wegbekommt. Im Gespräch zeigt sich dann oft, dass das Knie schon länger Signale gibt: Steifigkeit am Morgen, Schmerz an der Innenseite, ein Knie, das nach dem Wandern dick wird. Wenn wir an diesen Punkten ansetzen, an Kraft, Beweglichkeit und einer Belastung, die das Knie verträgt, wird meist auch die Kniekehle ruhiger.

Vier Übungen für zu Hause

Die Übungen halten das Knie beweglich, kräftigen die Oberschenkelmuskulatur und fördern den Rückfluss aus dem Unterschenkel. Sie sollen das Knie nicht anschwellen lassen. Wird die Kniekehle nach dem Üben deutlich praller, ist die Dosis zu hoch.

1. Ferse gleiten

Im Liegen auf dem Rücken die Ferse langsam auf der Unterlage Richtung Gesäss ziehen, bis eine leichte Spannung in der Kniekehle entsteht, dann wieder ausstrecken. Zweimal 15 Wiederholungen, mehrmals täglich. Die Übung erhält die Beugung, ohne das Knie zu belasten.

2. Oberschenkel anspannen

Im Sitzen oder Liegen mit gestrecktem Bein die Kniekehle in die Unterlage drücken und die Oberschenkelvorderseite fest anspannen. Fünf Sekunden halten, lösen. Zehnmal, drei- bis viermal täglich. Eine kräftige Oberschenkelmuskulatur entlastet das Gelenk.

3. Wadenpumpe

Im Sitzen oder Liegen die Füsse abwechselnd kräftig zu dir heranziehen und von dir wegstrecken. Eine Minute lang, mehrmals täglich, besonders nach längerem Sitzen. Die Wadenmuskulatur unterstützt den Rückfluss aus dem Unterschenkel.

4. Aufstehen vom Stuhl

Auf einem eher hohen Stuhl sitzen, Füsse hüftbreit. Ohne Hilfe der Arme langsam aufstehen und ebenso langsam wieder absitzen. Dreimal 10 Wiederholungen, jeden zweiten Tag. Geht es gut, wird der Stuhl schrittweise niedriger.

Lockeres Radfahren auf dem Hometrainer mit hohem Sattel ist eine gute Ergänzung. Die gleichmässige Bewegung ohne Stösse wird von den meisten Knien gut vertragen.

Alltag, Sport und Arbeit

Mit einer Bakerzyste kannst du dich in der Regel normal bewegen. Entscheidend ist, wie das Knie am nächsten Tag reagiert. Bleibt es ruhig, war die Belastung passend. Schwillt es an, war es zu viel.

  • Sport. Radfahren, Schwimmen mit Kraulbeinschlag und Gehen auf ebenem Boden werden meist gut vertragen. Sportarten mit tiefem Beugen, Sprüngen und schnellen Richtungswechseln vorübergehend reduzieren.
  • Laufen. Nach einer Ruptur erst wieder, wenn Wade und Knie schmerzfrei und abgeschwollen sind. Bei Schmerz aussen am Knie lohnt der Blick auf den Artikel zum Läuferknie.
  • Arbeit. Bei Büroarbeit ist eine Arbeitsunfähigkeit selten nötig. Bei körperlicher Arbeit mit viel Knien, Hocken oder Leitern, oder nach einer Ruptur, kann eine kurze Pause sinnvoll sein. Wie lange, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.
  • Schlafen. Ein Kissen unter dem Knie oder zwischen den Knien in Seitenlage entlastet die Kniekehle.

Wann gehört es abgeklärt?

Eine neu aufgetretene Schwellung in der Kniekehle sollte einmal ärztlich angeschaut werden. Dringend wird es bei plötzlichem Wadenschmerz, Schwellung des Unterschenkels, Fieber oder Gefühlsstörungen.

Ärztlich abklären lassen

Plötzlicher Wadenschmerz mit Schwellung. Ein Unterschenkel, der dicker, wärmer oder gerötet ist. Fieber zusammen mit einem geschwollenen, heissen Knie. Kribbeln, Taubheit oder Schwäche im Fuss. Eine harte, nicht verschiebliche oder rasch wachsende Schwellung. Eine Schwellung in der Kniekehle ohne bekannte Kniebeschwerden. Ein Knie, das nach einem Unfall blockiert oder nachgibt.

Wie eine Verordnung für Physiotherapie zustande kommt, steht im Artikel Physiotherapie-Verordnung in der Schweiz.

Häufige Fragen zur Bakerzyste

Meist nicht. Die Zyste selbst ist gutartig und macht oft keine Beschwerden. Wichtig ist, die Ursache im Knie zu kennen und bei plötzlichem Wadenschmerz mit Schwellung eine Thrombose ausschliessen zu lassen.

Das ist möglich, vor allem bei Kindern und wenn sich das Knie beruhigt. Bei Erwachsenen wird sie oft kleiner, wenn die Ursache im Gelenk behandelt wird. Bleibt die Ursache bestehen, kann die Zyste auch dauerhaft bleiben.

Typisch ist ein plötzlicher, stechender Schmerz in der Wade, gefolgt von Schwellung und Spannung. Manchmal zeigt sich Tage später ein Bluterguss unter dem Innenknöchel. Weil das Bild einer Thrombose gleicht, gehört es am selben Tag ärztlich abgeklärt.

Die Flüssigkeit wird meist über einige Wochen vom Körper aufgenommen. Hochlagern, Kühlen, eine angepasste Belastung und nach Ausschluss einer Thrombose ein Kompressionsstrumpf helfen in dieser Zeit. Die Ursache im Knie bleibt danach weiterhin wichtig.

Bewährt sind Übungen, die das Knie beweglich halten und die Oberschenkelmuskulatur kräftigen, ohne das Gelenk anschwellen zu lassen: Ferse gleiten, Oberschenkel anspannen, Wadenpumpe und Aufstehen vom Stuhl. Lockeres Radfahren ergänzt sie gut.

Nach einer Ruptur können sie die Schwellung im Unterschenkel verringern. Vorher muss eine Thrombose sicher ausgeschlossen sein. Auf eine intakte Zyste in der Kniekehle haben sie kaum Einfluss.

Ja. Ein Kinesiologie-Tape in Lymphanlage wird von manchen als entlastend empfunden, vor allem bei Schwellung in der Wade. Es ist eine Ergänzung und ersetzt weder die Abklärung noch die Behandlung der Ursache.

Bei Büroarbeit ist eine Arbeitsunfähigkeit oft nicht nötig. Bei körperlicher Arbeit mit viel Knien oder Hocken oder nach einer Ruptur kann eine kurze Pause sinnvoll sein. Die Dauer legt die Ärztin oder der Arzt fest.

Selten. Eine Operation kommt in Frage, wenn die Zyste sehr gross ist, auf Nerven oder Gefässe drückt oder wenn die Ursache im Gelenk ohnehin operiert wird. Ohne Behandlung der Ursache kann sie auch nach der Operation wiederkommen.

ID

Inga Dammann

Inga Dammann hat 2011 ihren Bachelor of Science in Physiotherapie an der Saxion University of Applied Sciences abgeschlossen. Seit 2023 führt sie PHYSIO silea am Steinengraben in Basel. Sie arbeitet schwerpunktmässig mit Menschen, deren Beschwerden aus Belastungsmustern im Alltag entstehen.

Schwellung in der Kniekehle?

Wir schauen uns das ganze Knie an, nicht nur die Zyste, und bauen mit dir eine Belastung auf, die dein Knie verträgt. Bei Verdacht auf eine Thrombose verweisen wir dich zuerst ärztlich weiter.

PHYSIO silea · Steinengraben 67 · 4051 Basel · info@physio-silea.ch

Chatzopoulos et al., Ultraschalluntersuchung von Knien mit schmerzhafter Arthrose, Häufigkeit und klinische Erkennung von Poplitealzysten. Miller et al., MR imaging of Baker cysts: association with internal derangement, effusion, and degenerative arthropathy, Radiology. Auswertung von 441 Menschen mit Bakerzyste im Ultraschall zur Häufigkeit der Ruptur, Journal of the Belgian Society of Radiology. Herman und Marzo, Popliteal Cysts: A Current Review, Orthopedics 2014. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Diagnose.

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