Meniskusriss: Symptome, Selbsttest und warum Training oft so gut hilft wie eine OP

Ein Meniskusriss ist ein Einriss in einer der beiden Knorpelscheiben im Kniegelenk. Bei jüngeren Menschen entsteht er meist durch eine Drehbewegung unter Last, ab etwa 40 Jahren oft ohne Unfall durch Verschleiss. Typisch sind Schmerz am Gelenkspalt, Schwellung und Beschwerden beim Hocken und Drehen. Bei verschleissbedingten Rissen hilft gezieltes Training in grossen Studien ebenso gut wie eine Operation. Wann operiert werden sollte und was du selbst tun kannst, steht hier.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt zwei Arten: den Unfallriss bei jüngeren, aktiven Menschen und den verschleissbedingten Riss ab dem mittleren Alter.
  • Viele Meniskusrisse machen keine Beschwerden. In einer grossen MRT-Studie hatten 61 Prozent der Menschen mit Riss im letzten Monat keine Knieschmerzen.
  • Bei verschleissbedingten Rissen schnitt eine Gelenkspiegelung nicht besser ab als eine Scheinoperation.
  • Ein zwölfwöchiges Trainingsprogramm erreichte nach zwei Jahren vergleichbare Ergebnisse wie die Operation.
  • Ein Knie, das sich nicht mehr strecken lässt, oder ein Riss nach einem Unfall bei jungen Menschen gehört rasch ärztlich abgeklärt.

Was ist der Meniskus?

Jedes Knie hat zwei Menisken: einen Innenmeniskus und einen Aussenmeniskus. Es sind halbmondförmige Scheiben aus Faserknorpel zwischen Oberschenkel und Schienbein. Sie verteilen den Druck im Gelenk, dämpfen Stösse und stabilisieren das Knie bei Drehbewegungen.

Der Innenmeniskus ist fester mit der Gelenkkapsel und dem Innenband verbunden und deshalb weniger beweglich. Er reisst deutlich häufiger als der Aussenmeniskus. Nur der äussere Rand des Meniskus ist gut durchblutet. Risse in diesem Bereich können heilen, Risse im inneren Teil kaum.

Wer nach der Lage fragt: Der Meniskus liegt im Gelenkspalt, den du an der Innen- und Aussenseite des Knies als kleine Vertiefung neben der Kniescheibe tasten kannst, wenn das Knie gebeugt ist.

Unfallriss oder Verschleiss: zwei verschiedene Probleme

Ein Meniskusriss ist nicht gleich ein Meniskusriss. Der Unfallriss entsteht bei jüngeren Menschen durch eine Drehbewegung mit gebeugtem, belastetem Knie. Der verschleissbedingte, sogenannte degenerative Riss entsteht ab dem mittleren Alter oft ohne erkennbaren Auslöser und ist häufig Teil einer beginnenden Arthrose.

Der Unfallriss passiert typischerweise beim Fussball, Skifahren, Unihockey oder Tennis, wenn der Fuss am Boden fixiert ist und sich der Körper dreht. Oft ist gleichzeitig ein Band verletzt, zum Beispiel das vordere Kreuzband.

Der degenerative Riss ist anders. Das Gewebe wird mit den Jahren weniger elastisch, und eine alltägliche Bewegung wie das Aufstehen aus der Hocke genügt. Manchmal gibt es gar keinen Moment, an den man sich erinnert. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie über die Behandlung entscheidet.

Was das praktisch heisst

Bei einem frischen Unfallriss bei jungen Menschen kann eine Naht sinnvoll sein, um den Meniskus zu erhalten. Bei einem verschleissbedingten Riss ab dem mittleren Alter ist Training die erste Wahl. Die Frage ist also nicht nur, ob der Meniskus gerissen ist, sondern auch, wie und bei wem.

Symptome eines Meniskusrisses

Typisch ist ein punktueller Schmerz am Gelenkspalt, beim Innenmeniskus an der Knieinnenseite. Er tritt beim Hocken, Drehen und Treppabgehen auf. Dazu kommen oft eine Schwellung, ein Gefühl von Instabilität und manchmal ein Einklemmen oder Blockieren.

  • Schmerz am Gelenkspalt. Innen oder aussen, gut mit einem Finger zu zeigen.
  • Schmerz beim Hocken und Drehen. Tiefes Beugen, Aufstehen aus der Hocke, Drehen auf dem belasteten Bein.
  • Schwellung. Beim Unfallriss oft innerhalb von Stunden, beim degenerativen Riss eher schleichend nach Belastung.
  • Einklemmen oder Blockieren. Ein Gefühl, als hake etwas im Gelenk. Bei einer echten Blockade lässt sich das Knie nicht mehr ganz strecken.
  • Knacken oder Schnappen. Häufig, aber nicht beweisend, weil auch gesunde Knie knacken.
  • Schwellung in der Kniekehle. Ein Meniskusschaden kann zu einem Erguss führen, der eine Bakerzyste füllt.

Die Beschwerden wechseln oft. Gute und schlechte Tage folgen aufeinander, und manchmal sind die Schmerzen plötzlich weg. Das ist bei Meniskusbeschwerden häufig und bedeutet nicht, dass etwas übersehen wurde.

Selbsttest bei Verdacht auf Meniskusriss

Drei einfache Prüfungen helfen bei der Einordnung: der Druckschmerz am Gelenkspalt, die tiefe Hocke und das Drehen auf dem leicht gebeugten Bein. Lösen zwei davon den bekannten Schmerz am Gelenkspalt aus, spricht das für eine Beteiligung des Meniskus.

  1. Setz dich hin und beuge das Knie auf etwa 90 Grad. Taste neben der Kniescheibe nach unten bis zur kleinen Vertiefung zwischen Oberschenkel und Schienbein. Fahr diesen Spalt innen und aussen mit dem Finger ab. Ein deutlicher, umschriebener Druckschmerz an einer Stelle ist typisch.
  2. Geh langsam und nur so weit in die Hocke, wie es geht, und halte dich dabei fest. Schmerz am Gelenkspalt in tiefer Beugung ist ein weiteres Zeichen.
  3. Stell dich auf das betroffene Bein, halte dich an einer Stuhllehne fest und beuge das Knie leicht. Dreh den Oberkörper langsam nach links und rechts. Tritt der bekannte Schmerz am Gelenkspalt auf oder hakt etwas, spricht das für den Meniskus.
  4. Prüf zum Schluss gegen: Lässt sich das Knie nicht mehr ganz strecken, ist es nach einem Unfall stark geschwollen oder gibt es nach, mach keine weiteren Tests, sondern lass es ärztlich abklären.

Diese Tests sind Orientierung, keine Diagnose. Auch in der Praxis ist kein einzelner Test sicher. Erst das Gesamtbild aus Verlauf, Untersuchung und gegebenenfalls Bildgebung ergibt eine Einschätzung.

Meniskusriss oder Kniearthrose?

Ab dem mittleren Alter liegen degenerativer Meniskusriss und Arthrose oft gleichzeitig vor, und die Beschwerden überschneiden sich. Die folgenden Merkmale helfen bei der Einordnung.

Merkmal Unfall­riss Degene­ra­tiver Riss Knie­ar­throse
Typi­sches Alter Meist unter 40 Meist ab 40 Meist ab 50
Beginn Plötz­lich bei Dreh­bewe­gung Schlei­chend oder bei Alltags­bewe­gung Schlei­chend über Monate
Schmerz­ort Punk­tuell am Gelenk­spalt Meist innen am Gelenk­spalt Flächig, oft ganzes Knie
Schwel­lung Oft inner­halb von Stunden Nach Belas­tung Wech­selnd, nach Belas­tung
Stei­fig­keit Selten Möglich Typisch am Morgen, kurz
Erste Behand­lung Ärztliche Abklä­rung, Naht prüfen Training über zwölf Wochen Training und Gewichts­manage­ment

Schmerzt das Knie aussen und vor allem beim Laufen, passt das eher zum Läuferknie. Einen Überblick über weitere Ursachen gibt der Artikel zu Knieschmerzen.

Warum das MRT nicht alles erklärt

Ein Meniskusriss im MRT ist nicht automatisch die Ursache der Schmerzen. In einer Untersuchung von 991 zufällig ausgewählten Erwachsenen zwischen 50 und 90 Jahren hatten 61 Prozent derjenigen mit Meniskusriss im Monat zuvor keine Knieschmerzen, Beschwerden oder Steifigkeit.

Mit dem Alter nehmen Meniskusrisse zu, ähnlich wie graue Haare. In derselben Studie stieg der Anteil mit Riss von 19 Prozent bei Frauen zwischen 50 und 59 Jahren auf 56 Prozent bei Männern zwischen 70 und 90 Jahren. Ein Befund im MRT bei Knieschmerzen bedeutet deshalb nur, dass ein Riss vorhanden ist, nicht, dass er die Beschwerden verursacht.

Das ist entlastend. Wer einen degenerativen Riss im Befund liest, hat nicht zwingend etwas, das repariert werden muss. Oft ist das Knie insgesamt weniger belastbar geworden, und genau daran setzt Training an.

Operation oder Training?

Bei verschleissbedingten Meniskusrissen ist die Gelenkspiegelung mit Teilentfernung des Meniskus in mehreren hochwertigen Studien nicht besser als Training oder sogar eine Scheinoperation. Internationale Empfehlungen raten deshalb bei degenerativen Kniebeschwerden von der Spiegelung als erstem Schritt ab.

  • Gegen Scheinoperation. In einer finnischen Studie mit 146 Menschen zwischen 35 und 65 Jahren erhielt ein Teil eine echte Teilentfernung, der andere nur einen Hautschnitt. Nach einem Jahr ging es beiden Gruppen gleich gut. Auch das Einklemmen besserte sich durch die Operation nicht stärker.
  • Gegen Physiotherapie. In einer US-Studie mit 351 Menschen ab 45 Jahren mit Riss und leichter bis mittlerer Arthrose unterschieden sich Operation und Physiotherapie nach sechs Monaten nicht deutlich. Rund 30 Prozent der Physiotherapiegruppe liessen sich in dieser Zeit doch operieren.
  • Gegen Training. In einer norwegischen Studie mit 140 Menschen zwischen 35 und 60 Jahren war ein zwölfwöchiges Trainingsprogramm nach zwei Jahren gleich wirksam wie die Operation. Die Trainingsgruppe hatte danach mehr Kraft in den Oberschenkeln.

Anders sieht es bei jungen Menschen mit frischem Unfallriss, bei einem eingeklemmten Meniskusstück mit echter Streckblockade oder bei gleichzeitiger Bandverletzung aus. Dort kann eine Operation, im besten Fall eine Naht, die richtige Wahl sein. Das gehört orthopädisch beurteilt.

Was bei einem Meniskusriss hilft

Wirksam sind eine angepasste Belastung, schrittweise gesteigertes Krafttraining von Oberschenkel und Hüfte über mindestens zwölf Wochen und Geduld. Manuelle Behandlung und Hilfsmittel können den Einstieg erleichtern.

  • Belastung anpassen. Tiefes Hocken, Knien und Drehen unter Last vorübergehend reduzieren. Gehen, Radfahren und Schwimmen in einem Umfang, den das Knie verträgt.
  • Krafttraining. Das ist der Kern. Kräftige Oberschenkel- und Hüftmuskeln entlasten das Gelenk und verbessern die Kontrolle bei Drehbewegungen.
  • Gleichgewicht und Kontrolle. Übungen auf einem Bein helfen, das Knie bei Richtungswechseln stabil zu halten.
  • Manuelle Behandlung. Kann Beweglichkeit und Schmerz verbessern und den Einstieg ins Training erleichtern. Mehr dazu unter manuelle Therapie in Basel.
  • Tape. Ein Kinesiologie-Tape am Knie wird von vielen als stabilisierend und entlastend empfunden. Es ergänzt das Training, ersetzt es aber nicht.
  • Kühlen. Bei Schwellung nach Belastung 15 bis 20 Minuten, immer mit Tuch.

Erfahrung aus der Praxis

Viele kommen mit einem MRT-Befund und der Sorge, dass ohne Operation nichts besser wird. Oft hilft schon das Gespräch über die Studienlage. Danach geht es um das Knie selbst: Was verträgt es heute, welche Bewegung macht Angst, wo fehlt Kraft? Wenn das Training über einige Wochen konsequent läuft, merken die meisten, dass das Knie wieder mehr mitmacht, auch mit dem Riss im Bild.

Fünf Übungen für zu Hause

Die Übungen bauen aufeinander auf. Beginne mit den ersten beiden und nimm die nächsten dazu, wenn sie über einige Tage gut gehen. Ein Schmerz bis etwa 3 von 10 während der Übung ist akzeptabel, solange das Knie am nächsten Tag nicht stärker schmerzt oder anschwillt.

1. Oberschenkel anspannen

Im Sitzen mit gestrecktem Bein die Kniekehle in die Unterlage drücken und die Oberschenkelvorderseite fest anspannen. Fünf Sekunden halten, lösen. Zehnmal, drei- bis viermal täglich. Gut als Einstieg, wenn Beugen noch schmerzt.

2. Brücke

In Rückenlage die Füsse hüftbreit aufstellen. Das Becken anheben, bis Oberschenkel und Oberkörper eine Linie bilden, kurz halten, langsam absenken. Dreimal 12 Wiederholungen. Kräftigt Gesäss und hintere Oberschenkel, ohne das Knie zu drehen.

3. Aufstehen vom Stuhl

Auf einem eher hohen Stuhl sitzen, Füsse hüftbreit, Knie zeigen in Richtung der Zehen. Ohne Hilfe der Arme langsam aufstehen und ebenso langsam absitzen. Dreimal 10 Wiederholungen. Geht es gut, wird der Stuhl schrittweise niedriger.

4. Stufe hinauf

Mit dem betroffenen Bein auf eine niedrige Stufe steigen und ganz aufrichten, dann kontrolliert wieder hinunter. Das Knie bleibt über dem Fuss und kippt nicht nach innen. Dreimal 10 Wiederholungen pro Seite.

5. Einbeinstand

Auf dem betroffenen Bein stehen, Knie leicht gebeugt, mit einer Hand in der Nähe einer Stuhllehne. 30 Sekunden halten, dreimal. Wird es leicht, die Augen schliessen oder auf einem Kissen stehen.

Lockeres Radfahren auf dem Hometrainer mit eher hohem Sattel ist eine gute Ergänzung, vor allem an Tagen, an denen das Knie steif ist.

Alltag, Sport und Arbeit

Mit einem Meniskusriss kannst du dich in den meisten Fällen weiter bewegen. Entscheidend ist, wie das Knie am nächsten Tag reagiert. Bleibt es ruhig und schwillt nicht an, war die Belastung passend.

  • Sport. Radfahren, Schwimmen und Gehen werden meist gut vertragen. Sportarten mit Drehungen, Sprüngen und Stopps wie Fussball, Unihockey oder Tennis erst wieder, wenn Kraft und Kontrolle auf beiden Seiten ähnlich sind.
  • Arbeit. Bei Büroarbeit ist eine Arbeitsunfähigkeit meist nicht nötig. Bei Arbeit mit viel Knien, Hocken oder Leitern kann eine Anpassung sinnvoll sein. Nach einer Operation hängt die Dauer davon ab, ob ein Stück entfernt oder der Meniskus genäht wurde. Nach einer Naht ist die Schonzeit deutlich länger.
  • Alltag. Beim Aufstehen aus der Hocke das Gewicht auf beide Beine verteilen und das Knie nicht unter Last drehen. Füsse mitdrehen statt Knie verdrehen.

Wann gehört es abgeklärt?

Ein Knie, das sich nicht mehr ganz strecken lässt, eine starke Schwellung nach einem Unfall oder ein Knie, das wiederholt nachgibt, gehören rasch ärztlich untersucht.

Ärztlich abklären lassen

Das Knie lässt sich nicht mehr vollständig strecken und bleibt blockiert. Starke Schwellung innerhalb weniger Stunden nach einer Verletzung. Das Knie gibt wiederholt nach. Du kannst das Bein nach einem Unfall nicht belasten. Fieber zusammen mit einem heissen, geschwollenen Knie. Plötzlicher Wadenschmerz mit Schwellung. Keine Besserung nach drei Monaten konsequentem Training.

Wie eine Verordnung für Physiotherapie zustande kommt, steht im Artikel Physiotherapie-Verordnung in der Schweiz.

Häufige Fragen zum Meniskusriss

Risse im gut durchbluteten äusseren Rand können heilen, Risse im inneren Teil kaum. Die Beschwerden können aber auch ohne Heilung des Risses verschwinden, wenn das Knie durch Training belastbarer wird. Viele Menschen haben einen Riss, ohne es zu merken.

Bei verschleissbedingten Rissen meist nicht. Studien zeigen, dass Training gleich gut wirkt wie eine Gelenkspiegelung. Eine Operation kann sinnvoll sein bei jungen Menschen mit frischem Unfallriss, bei einer echten Streckblockade oder bei gleichzeitiger Bandverletzung.

Typisch sind Schmerz am Gelenkspalt, Beschwerden beim Hocken und Drehen, Schwellung und manchmal ein Einklemmen. Sicher ist die Diagnose erst nach ärztlicher Untersuchung, bei Bedarf mit MRT.

Meniskusbeschwerden schwanken oft stark. Beruhigt sich die Reizung im Gelenk, können die Schmerzen für Tage oder Wochen verschwinden. Wichtig ist, die beschwerdefreie Zeit für den Aufbau von Kraft zu nutzen und die Belastung schrittweise zu steigern.

Bewährt sind Kraftübungen für Oberschenkel und Hüfte wie Brücke, Aufstehen vom Stuhl und Stufe hinauf, ergänzt durch Gleichgewichtsübungen auf einem Bein. In Studien wurde über zwölf Wochen zwei- bis dreimal pro Woche trainiert.

Meist ja, in angepasster Form. Radfahren, Schwimmen und Gehen werden gut vertragen. Sportarten mit Drehungen und Sprüngen erst wieder, wenn Kraft und Kontrolle auf beiden Seiten ähnlich sind und das Knie nach Belastung nicht anschwillt.

Ein Kinesiologie-Tape wird von vielen als stabilisierend und entlastend empfunden. Es kann den Einstieg ins Training erleichtern, ersetzt aber weder Kraftaufbau noch Abklärung.

Das hängt von der Operation und der Arbeit ab. Nach einer Teilentfernung geht es meist schneller als nach einer Naht, bei der das Knie über Wochen geschont werden muss. Bei körperlicher Arbeit dauert es länger als im Büro. Die Dauer legt die Ärztin oder der Arzt fest.

Nicht immer. Bei verschleissbedingten Beschwerden ändert das MRT die erste Behandlung oft nicht, weil Training ohnehin empfohlen wird. Sinnvoll ist es nach einem Unfall, bei Blockade, bei Instabilität oder wenn sich nach mehreren Monaten Training nichts bessert.

ID

Inga Dammann

Inga Dammann hat 2011 ihren Bachelor of Science in Physiotherapie an der Saxion University of Applied Sciences abgeschlossen. Seit 2023 führt sie PHYSIO silea am Steinengraben in Basel. Sie arbeitet schwerpunktmässig mit Menschen, deren Beschwerden aus Belastungsmustern im Alltag entstehen.

Meniskusriss im Befund?

Wir schauen, was dein Knie heute verträgt, und bauen mit dir das Training auf, das in Studien so gut wirkt wie eine Operation. Wenn eine Operation sinnvoll erscheint, sagen wir es dir.

PHYSIO silea · Steinengraben 67 · 4051 Basel · info@physio-silea.ch

Englund et al., Incidental Meniscal Findings on Knee MRI in Middle-Aged and Elderly Persons, New England Journal of Medicine 2008. Sihvonen et al., Arthroscopic Partial Meniscectomy versus Sham Surgery for a Degenerative Meniscal Tear, New England Journal of Medicine 2013. Katz et al., Surgery versus Physical Therapy for a Meniscal Tear and Osteoarthritis, New England Journal of Medicine 2013. Kise et al., Exercise therapy versus arthroscopic partial meniscectomy for degenerative meniscal tear in middle aged patients, British Medical Journal 2016. Siemieniuk et al., Arthroscopic surgery for degenerative knee arthritis and meniscal tears: a clinical practice guideline, British Medical Journal 2017. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Diagnose.

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