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Osteopathie in Basel: Was sie ist und welche physiotherapeutischen Alternativen es gibt

Osteopathie Basel: Verfahren, Abgrenzung & physiotherapeutische Alternativen | PHYSIO silea PHYSIO silea › Osteopathie Basel Manuelle Verfahren Faszien Basel Osteopathie und Physiotherapie sind in der Schweiz zwei eigenständige Berufe. Osteopathie ist ein reglementierter Beruf mit eigenem interkantonalem Diplom (GDK/CDS) und einem rein manuellen, ganzheitlichen Ansatz; sie wird meist über Zusatzversicherungen abgerechnet. Physiotherapie ist ein anerkannter Gesundheitsberuf mit Bachelor-Abschluss und wird bei ärztlicher Verordnung von der Grundversicherung übernommen. Viele manuelle Techniken überschneiden sich, etwa an Faszien, Gelenken und am craniosacralen System. Wer in Basel eine osteopathisch orientierte Behandlung sucht, findet bei PHYSIO silea am Steinengraben faszientherapeutische, craniosacrale und viscerofasziale Verfahren, erbracht als physiotherapeutische Leistung durch Inga Dammann. Dieser Artikel erklärt die Begriffe ehrlich, grenzt sie sauber ab und zeigt, welche Wege es in Basel gibt. Von Inga Dammann, Physiotherapeutin bei PHYSIO silea Basel · Lesezeit: ca. 8 Minuten Das Wichtigste in Kürze Zwei Berufe: Osteopathie und Physiotherapie sind in der Schweiz getrennt geregelt Osteopath/Osteopathin ist eine geschützte Bezeichnung mit eigenem GDK/CDS-Diplom Grosse Überschneidung bei manuellen und faszialen Techniken Kosten: Physiotherapie über Grundversicherung (mit Verordnung), Osteopathie meist über Zusatzversicherung Bei PHYSIO silea: Faszientherapie, Craniosacral, viscerofasziale und manuelle Therapie Inhaltsverzeichnis Was ist Osteopathie? Osteopathie und Physiotherapie: der Unterschied Warum die Bezeichnung geschützt ist Die drei Teilbereiche der Osteopathie Osteopathisch orientierte Verfahren bei PHYSIO silea Bei welchen Beschwerden manuelle Verfahren helfen Kosten und Krankenkasse Welcher Weg ist der richtige für dich? Häufige Fragen Behandlung in Basel Was ist Osteopathie? Die Osteopathie ist eine manuelle Behandlungsform, die den Körper als zusammenhängendes System versteht. Ihr Grundgedanke: Die Strukturen des Körpers, also Knochen, Gelenke, Muskeln, Faszien und die bindegewebigen Hüllen der inneren Organe, stehen in Beziehung zueinander. Eine Einschränkung an einer Stelle kann sich an einer anderen bemerkbar machen. Osteopathinnen und Osteopathen arbeiten ausschliesslich mit den Händen. Sie ertasten Spannungen und Bewegungseinschränkungen und behandeln sie mit sanften bis gezielten manuellen Techniken. Anders als bei einem einzelnen Handgriff geht es um einen ganzheitlichen Untersuchungs- und Behandlungsansatz. Ehrlich eingeordnet Für manche osteopathische Konzepte, besonders im viszeralen und craniosacralen Bereich, ist die wissenschaftliche Evidenzlage begrenzt oder uneinheitlich. Für Beschwerden des Bewegungsapparats zeigen manuelle Verfahren dagegen gut belegte Effekte. Viele Menschen erleben osteopathische und fasziale Behandlungen als deutlich wohltuend. Dieser Artikel soll dir helfen, informiert zu entscheiden, statt etwas zu versprechen, das sich nicht halten lässt. Osteopathie und Physiotherapie: der Unterschied Die beiden Berufe werden oft verwechselt, weil sich ihre Werkzeuge überschneiden. Die wichtigsten Unterschiede im Überblick: Physiotherapie Osteopathie Ausbildung Bachelor of Science, anerkannter Gesundheitsberuf Master mit interkantonalem Diplom GDK/CDS Zugang Meist mit ärztlicher Verordnung Direkt, ohne Verordnung Ansatz Manuelle Techniken plus aktive Übungen und Training Rein manuell, ganzheitlich Aktive Übungen Zentraler Bestandteil In der Regel nicht im Fokus Kostenträger Grundversicherung bei Verordnung Meist Zusatzversicherung Ein zentraler Unterschied liegt beim aktiven Teil: Die Physiotherapie behandelt nicht nur mit den Händen, sondern baut mit gezielten Übungen auch die Stabilität und Kraft auf, die verhindern, dass die Beschwerden zurückkehren. Die manuelle Behandlung löst das akute Problem, das aktive Training sichert das Ergebnis. Warum die Bezeichnung geschützt ist In der Schweiz ist der Titel Osteopathin oder Osteopath geschützt. Er ist an das interkantonale Diplom der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK/CDS) gebunden. Nur wer dieses Diplom besitzt, darf sich so nennen. Das hat einen guten Grund: Der Schutz sorgt dafür, dass du als Patientin oder Patient weisst, welche Ausbildung hinter einer Bezeichnung steht. Eine Physiotherapeutin darf faszientherapeutische und manuelle Techniken anwenden, die osteopathischen Ansätzen ähneln oder ihnen entstammen. Sie benennt diese dann korrekt als das, was sie sind: physiotherapeutische Verfahren. Worauf du achten solltest Wenn dir Transparenz wichtig ist, frag direkt nach der Qualifikation. Eine seriöse Praxis sagt dir klar, welche Ausbildung sie hat und welche Verfahren sie unter welcher Bezeichnung anbietet. Wichtiger als das Etikett ist am Ende, ob die Behandlung zu deinem Beschwerdebild passt und ob sie dir hilft. Die drei Teilbereiche der Osteopathie Die Osteopathie gliedert sich klassisch in drei Bereiche. Diese Begriffe begegnen dir bei der Suche immer wieder: Parietale Osteopathie: die Arbeit am Bewegungsapparat, also an Gelenken, Muskeln, Sehnen und Faszien. Dieser Bereich überschneidet sich am stärksten mit der manuellen Physiotherapie Viszerale Osteopathie: die Arbeit an den bindegewebigen Aufhängungen der inneren Organe im Rumpf. Die Idee ist, dass Spannungen im Gewebe rund um die Organe Haltung und Bewegung beeinflussen Craniosacrale Osteopathie: sehr sanfte Arbeit am System zwischen Schädel (Cranium) und Kreuzbein (Sacrum). Verwandt mit der Craniosacral-Therapie In der physiotherapeutischen Praxis finden sich verwandte Verfahren zu allen drei Bereichen, benannt als fasziale, viscerofasziale und craniosacrale Techniken. Osteopathisch orientierte Verfahren bei PHYSIO silea Bei PHYSIO silea in Basel gibt es mehrere manuelle Verfahren, die sich mit der Osteopathie thematisch überschneiden. Alle werden als physiotherapeutische Leistungen erbracht: Faszien & Bindegewebe Faszientherapie und myofasziale Therapie Behandlung des Bindegewebes, das Muskeln, Gelenke und Organe umhüllt und durchzieht. Verklebte oder verspannte Faszien können Bewegungseinschränkungen und Schmerzen verursachen. Mehr dazu unter myofasziale Therapie Basel. Craniosacral Craniosacral-Therapie Eine sehr sanfte manuelle Methode, die am craniosacralen System ansetzt und vor allem bei Spannungszuständen, Kopfschmerzen und Stressbeschwerden als wohltuend erlebt wird. Ausführlich beschrieben unter Craniosacral-Therapie Basel. Viscerofaszial Viscerofasziale Techniken Arbeit am bindegewebigen System des Rumpfes, mit Bezug zu den faszialen Strukturen rund um die inneren Organe. Mehr dazu unter viscerofasziale Osteopathie. Gelenke & Wirbelsäule Manuelle Therapie Gezielte Mobilisation von Gelenken und Wirbelsäule zur Wiederherstellung der Beweglichkeit, kombiniert mit aktiven Übungen. Der Kern jeder physiotherapeutischen Behandlung, ausführlich unter manuelle Therapie. Der Vorteil des physiotherapeutischen Wegs Faszien lösen, Beweglichkeit zurückgeben, das können manuelle Verfahren gut. Der entscheidende Zusatz in der Physiotherapie ist, was danach kommt: gezieltes Training, das die neu gewonnene Beweglichkeit stabilisiert. Genau das unterscheidet eine kurzfristige Erleichterung von einer dauerhaften Verbesserung. Bei welchen Beschwerden manuelle Verfahren helfen Fasziale und manuelle Verfahren kommen bei einer Reihe von Beschwerden zum Einsatz: Verspannungen und Bewegungseinschränkungen Rücken- und Nackenbeschwerden, siehe auch Nackenschmerzen Spannungskopfschmerzen Beschwerden im Kiefer- und Gesichtsbereich, siehe Kieferphysiotherapie Funktionelle Beschwerden des Bewegungsapparats ohne klaren strukturellen Befund Begleitende Behandlung bei chronischen Schmerzzuständen Wichtig zur Abgrenzung Manuelle Verfahren ersetzen keine ärztliche Abklärung bei unklaren oder anhaltenden Symptomen. Bei Warnzeichen wie starken neurologischen Ausfällen, Taubheit, Fieber, ungewolltem Gewichtsverlust oder Beschwerden nach

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Rückbildung nach der Geburt: Rektusdiastase, Beckenboden und der richtige Zeitpunkt

Rückbildung nach der Geburt: Rektusdiastase & Beckenboden | PHYSIO silea Basel PHYSIO silea › Rückbildung und Rektusdiastase Rückbildung Rektusdiastase Basel Eine Rektusdiastase ist der Abstand zwischen den beiden Strängen des geraden Bauchmuskels entlang der Mittellinie. Während der Schwangerschaft dehnt sich das Bindegewebe dazwischen, die Linea alba, um dem Kind Platz zu machen. Das betrifft am Ende der Schwangerschaft nahezu alle Frauen und ist völlig normal. Entscheidend für die Rückbildung ist nicht die Breite der Lücke, sondern ob das Bindegewebe unter Belastung wieder Spannung aufbauen kann. Mit gezielter Rückbildungsgymnastik wird üblicherweise sechs bis acht Wochen nach der Geburt begonnen, nach ärztlicher Freigabe; sanfte Atem- und Wahrnehmungsübungen sind schon früher möglich. Bei PHYSIO silea in Basel begleitet Physiotherapeutin Inga Dammann Frauen durch die Rückbildung mit Beckenbodenaufbau, Rektusdiastase-Therapie und einem Wiedereinstieg in den Sport, der zum Körper passt. Wie du selbst testest, wann du starten darfst und welche Übungen in dieser Phase schaden. Von Inga Dammann, Physiotherapeutin bei PHYSIO silea Basel · Lesezeit: ca. 9 Minuten Das Wichtigste in Kürze Normal, nicht kaputt. Fast jede Frau hat am Ende der Schwangerschaft eine Rektusdiastase Funktion schlägt Breite. Entscheidend ist die Spannung, nicht die Zentimeter Start: sanfte Übungen früh, strukturierte Rückbildung nach sechs bis acht Wochen Nicht geeignet: Sit-ups, Crunches, Klappmesser, beidbeiniges Beinheben Warnzeichen: Urinverlust, Schweregefühl im Becken, kegelförmiges Vorwölben der Bauchmitte Inhaltsverzeichnis Was ist eine Rektusdiastase? Rektusdiastase selbst testen Warum die Breite weniger zählt als gedacht Wann mit der Rückbildung beginnen? Beckenboden zuerst Die 5 Basisübungen der Rückbildung Diese Übungen schaden jetzt Rückbildung nach Kaiserschnitt Wann wieder Sport? Rückbildungskurs oder Physiotherapie? Wann du dir Unterstützung holen solltest Häufige Fragen Rückbildung in Basel Was ist eine Rektusdiastase? Der gerade Bauchmuskel (Musculus rectus abdominis) besteht aus zwei senkrechten Strängen, die links und rechts der Mittellinie verlaufen. Verbunden sind sie durch die Linea alba, einen Streifen aus straffem Bindegewebe. In der Schwangerschaft muss dieser Streifen nachgeben, damit die Gebärmutter wachsen kann. Er dehnt sich, wird breiter und dünner, und die beiden Muskelstränge rücken auseinander. Genau das ist eine Rektusdiastase. Sie ist keine Verletzung und kein Versagen, sondern eine notwendige Anpassung des Körpers. Im letzten Schwangerschaftsdrittel betrifft sie nahezu alle Frauen. Nach der Geburt beginnt die Rückbildung. Bei vielen Frauen verringert sich der Abstand in den ersten Monaten deutlich von selbst. Bei einem Teil bleibt eine messbare Lücke bestehen, und genau hier lohnt sich der genauere Blick. Kurz eingeordnet Eine bestehende Rektusdiastase bedeutet nicht automatisch, dass etwas nicht stimmt. Viele Frauen haben eine messbare Lücke und sind vollständig beschwerdefrei und belastbar. Behandlungsbedürftig wird sie dann, wenn Beschwerden dazukommen: Rückenschmerzen, Instabilität in der Körpermitte, Beckenbodenprobleme oder ein sichtbares Vorwölben unter Belastung. Rektusdiastase selbst testen Diesen Test kannst du zu Hause durchführen, sobald du dich nach der Geburt wieder gut bewegen kannst. Er ersetzt keine fachliche Beurteilung, gibt dir aber einen ersten Eindruck. Schritt 1 Ausgangsposition einnehmen Leg dich auf den Rücken, winkle die Knie an und stell die Füsse flach auf. Der Kopf liegt entspannt auf dem Boden oder einem flachen Kissen. Atme normal weiter. Schritt 2 Finger auf die Mittellinie legen Leg zwei bis drei Finger quer auf die Mittellinie deines Bauchs, direkt oberhalb des Bauchnabels. Die Fingerspitzen zeigen Richtung Becken. Schritt 3 Kopf leicht anheben Hebe Kopf und Schultern langsam ein kleines Stück an, als würdest du einen sehr kleinen Crunch beginnen. Taste dabei mit den Fingern in die Mittellinie hinein. Nicht pressen, nicht die Luft anhalten. Schritt 4 Breite und Spannung beurteilen Spüre zwei Dinge: Wie viele Finger passen nebeneinander in die Lücke? Und viel wichtiger: Baut sich unter den Fingern Spannung auf, oder gibt das Gewebe weich nach? Wiederhole den Test auf Nabelhöhe und unterhalb des Nabels, denn die Lücke ist nicht überall gleich. Worauf du besonders achten solltest Beobachte beim Anheben deine Bauchmitte im Spiegel oder mit der freien Hand. Wölbt sich entlang der Mittellinie ein Kegel oder ein Grat nach vorne, ist die Belastung für dein Bindegewebe im Moment zu hoch. Das ist das wichtigste Signal, das du selbst erkennen kannst, und es gilt für jede Übung, die du machst. Warum die Breite weniger zählt als gedacht In vielen Ratgebern dreht sich alles um Zentimeter und Fingerbreiten. Das greift zu kurz und macht unnötig Druck. Die Bauchwand ist kein Reissverschluss, der sich schliessen muss. Sie ist ein Spannungssystem. Ihre Aufgabe ist es, den Bauchraum unter Belastung zu stabilisieren: beim Husten, beim Heben des Kindes, beim Tragen des Einkaufs. Ob sie das kann, hängt davon ab, wie gut das Bindegewebe Spannung aufbaut und wie gut die tiefe Bauchmuskulatur zusammen mit Beckenboden und Zwerchfell arbeitet. Deshalb gilt: Eine Frau mit einer schmalen, aber weichen und nachgebenden Lücke kann mehr Beschwerden haben als eine Frau mit einer breiteren Lücke, deren Gewebe fest und belastbar ist. Das Ziel der Rückbildung ist Funktion, nicht das Schliessen einer Lücke auf null. Das Team der Körpermitte Die tiefe Bauchmuskulatur (Transversus abdominis), der Beckenboden, das Zwerchfell und die tiefen Rückenmuskeln arbeiten als System zusammen. Fällt ein Teil aus, müssen die anderen mehr leisten. Genau deshalb hängen Rektusdiastase, Beckenbodenschwäche und Rückenschmerzen nach der Geburt so oft zusammen, und genau deshalb behandelt man sie gemeinsam und nicht einzeln. Wann mit der Rückbildung beginnen? Zeitraum Was möglich ist Wochenbett, Woche 1 bis 6 Ruhe und Regeneration stehen im Vordergrund. Sanfte Atemübungen, erste Wahrnehmung des Beckenbodens, kurze Spaziergänge. Kein Training Ab Woche 6 bis 8 Nach der ärztlichen Nachkontrolle und Freigabe: Start mit strukturierter Rückbildungsgymnastik. Idealerweise nach einer Beurteilung von Beckenboden und Bauchwand Monat 3 bis 6 Progressiver Aufbau: mehr Belastung, Ganzkörperübungen, Rückkehr zu moderatem Sport Ab Monat 6 Rückkehr zu stossbelastendem Sport, wenn Beckenboden und Rumpf die Belastung kontrolliert halten Diese Zeitangaben sind Orientierung, keine Vorschrift. Der individuelle Verlauf hängt von vielem ab: Geburtsverlauf, Dammriss oder Kaiserschnitt, Wundheilung, Blutungsverlauf, Stillen, Schlaf und Erschöpfung. Eine Frau, die nachts dreimal aufsteht, hat andere Voraussetzungen als eine, die durchschläft. Beides ist normal. Erfahrung aus der Praxis Der häufigste Satz, den ich in dieser Phase höre: «Ich sollte doch eigentlich schon weiter sein.» Meist kommt dieser Druck von aussen, aus dem Umfeld oder aus dem Netz. Der

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Hexenschuss: Was sofort hilft – und wann du zur Physiotherapie solltest

Hexenschuss: Soforthilfe, Übungen & Dauer | PHYSIO silea Basel PHYSIO silea › Hexenschuss Schmerzbilder Akuter Rückenschmerz Basel Ein Hexenschuss (medizinisch Lumbago oder akuter Lumbalschmerz) ist ein plötzlich einschiessender Schmerz im unteren Rücken, ausgelöst durch eine reflektorische Verkrampfung der Rückenmuskulatur. Er ist trotz der heftigen Schmerzen fast immer harmlos und heilt bei den meisten Menschen innerhalb von zwei bis sieben Tagen deutlich ab. Was sofort hilft: Stufenlagerung mit hochgelagerten Unterschenkeln, Wärme statt Kälte, und vor allem früh wieder in Bewegung kommen. Bettruhe über mehrere Tage verlängert den Verlauf nachweislich. Bei PHYSIO silea in Basel behandelt Physiotherapeutin Inga Dammann akuten Hexenschuss mit manueller Therapie, Entlastungstechniken und einem Aufbauprogramm gegen Rückfälle. Alles, was du in den ersten Stunden und Tagen wissen musst. Von Inga Dammann, Physiotherapeutin bei PHYSIO silea Basel · Lesezeit: ca. 10 Minuten Das Wichtigste in Kürze Sofort: Stufenlagerung, Unterschenkel hoch, Hüfte und Knie 90 Grad Wärme, nicht Kälte. Hexenschuss ist eine Verkrampfung, keine Entzündung Keine Bettruhe. Nach ein bis zwei Stunden Entlastung wieder aufstehen und gehen Dauer: deutliche Besserung meist nach zwei bis sieben Tagen Zum Arzt bei: Ausstrahlung ins Bein, Taubheit, Blasenproblemen oder Sturz Inhaltsverzeichnis Was ist ein Hexenschuss? Soforthilfe: die ersten Stunden Wärme oder Kälte bei Hexenschuss? Wenn du nicht mehr aufstehen kannst Übungen bei Hexenschuss: liegen, sitzen, stehen Wie schlafen bei Hexenschuss? Wie lange dauert ein Hexenschuss? Salbe, Massage, Tape, Rotlicht: was wirklich hilft Sport und Bewegung: was ist erlaubt? Arbeiten oder krankschreiben lassen? Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall? Wie Physiotherapie hilft und Rückfälle verhindert Warnsignale: wann sofort zum Arzt Häufige Fragen Hexenschuss behandeln in Basel Was ist ein Hexenschuss? Der Name kommt aus dem Volksglauben: Man dachte, eine Hexe habe einen Pfeil in den Rücken geschossen. Das beschreibt das Gefühl erstaunlich treffend. Ein Hexenschuss beginnt meist völlig unvermittelt, oft bei einer harmlosen Bewegung: sich bücken, um die Socken aufzuheben, sich im Sitzen umdrehen, eine Kiste anheben. Und dann geht plötzlich nichts mehr. Medizinisch heisst der Hexenschuss Lumbago oder akuter Lumbalschmerz. Was dabei passiert: Ein Reiz an Gelenk, Bandscheibe, Muskel oder Bindegewebe der Lendenwirbelsäule löst eine reflektorische Schutzspannung der umliegenden Muskulatur aus. Diese Verkrampfung ist eigentlich ein Schutzmechanismus des Körpers, wird aber selbst zum Hauptproblem, weil sie stärker ausfällt als nötig. Typische Merkmale: Plötzlich einschiessender, stechender Schmerz im unteren Rücken Deutliche Bewegungseinschränkung, jede Bewegung tut weh Schonhaltung, oft leicht vornübergebeugt oder zur Seite geneigt Der Schmerz bleibt im Rücken oder strahlt höchstens diffus ins Gesäss Verstärkung beim Husten, Niesen oder Aufstehen Die gute Nachricht vorweg So heftig sich ein Hexenschuss anfühlt, so harmlos ist er in der Regel. Es ist keine Verletzung, nichts ist gerissen oder verrutscht. Die Struktur ist intakt, die Muskulatur überreagiert. Deshalb heilt ein Hexenschuss bei den meisten Menschen innerhalb weniger Tage von selbst ab, besonders wenn du früh wieder in Bewegung kommst. Soforthilfe: die ersten Stunden In den ersten Stunden nach dem Hexenschuss geht es um zwei Dinge: die Muskulatur zur Entspannung bringen und den akuten Schmerz reduzieren. Diese vier Schritte in dieser Reihenfolge: Schritt 1 Stufenlagerung einnehmen Leg dich auf den Rücken und lagere die Unterschenkel auf einem Würfel, Stuhl oder Sofa hoch, so dass Hüfte und Knie etwa 90 Grad gebeugt sind. Diese Position entlastet die Lendenwirbelsäule am stärksten und ist für die meisten die schmerzärmste Haltung überhaupt. Bleib 20 bis 30 Minuten so liegen, gerne wiederholt. Schritt 2 Wärme anwenden Wärmflasche, Kirschkernkissen oder Wärmepflaster auf den unteren Rücken. Wärme entspannt die verkrampfte Muskulatur und fördert die Durchblutung. Nicht direkt auf die Haut, immer ein Tuch dazwischen, und nicht mit Wärmepflaster einschlafen. Schritt 3 Vorsichtig in Bewegung kommen Nach ein bis zwei Stunden Entlastung wieder aufstehen und ein paar Schritte gehen. Das fühlt sich zunächst unangenehm an, ist aber genau richtig. Bettruhe über mehrere Tage verlängert den Verlauf nachweislich. Kurze, häufige Bewegungseinheiten schlagen langes Liegen. Schritt 4 Schmerzarme Positionen finden Finde heraus, welche Haltungen dir Erleichterung bringen, und nimm sie regelmässig ein. Wechsle häufig die Position, statt lange in einer Haltung zu verharren. Sitzen ist meist unangenehmer als Stehen oder Gehen. Erfahrung aus der Praxis Der häufigste Fehler in den ersten 48 Stunden ist der gut gemeinte: sich hinlegen und warten, bis es vorbei ist. Das Gegenteil ist richtig. Die Leitlinien sind hier eindeutig und seit Jahren unverändert: Aktiv bleiben im schmerzarmen Bereich beschleunigt die Heilung, Bettruhe verzögert sie. Es geht nicht darum, sich durch den Schmerz zu quälen, sondern darum, in Bewegung zu bleiben, so gut es geht. Wärme oder Kälte bei Hexenschuss? Bei Hexenschuss hilft in den allermeisten Fällen Wärme. Der Grund liegt in der Ursache: Ein Hexenschuss ist keine Entzündung, sondern eine Muskelverkrampfung. Wärme entspannt Muskulatur, verbessert die Durchblutung und senkt die Schmerzempfindlichkeit. Kälte wirkt gegenteilig auf den Muskeltonus. Wärme Kälte Wirkt bei Muskelverspannung, Verkrampfung, chronischen Beschwerden Frischer Verletzung, Schwellung, Entzündung Bei Hexenschuss Erste Wahl Nur wenn es sich individuell besser anfühlt Anwendung Wärmflasche, Kirschkernkissen, Wärmepflaster, warmes Bad Kühlpack im Tuch, maximal 15 Minuten Vorsicht Nicht direkt auf die Haut, nicht damit einschlafen Nie direkt auf die Haut, Erfrierungsgefahr Die praktische Faustregel: Was sich gut anfühlt, ist richtig. Es gibt Menschen, denen Kälte am unteren Rücken angenehmer ist. Dann spricht nichts dagegen. Der Körper ist bei dieser Frage ein zuverlässiger Ratgeber. Wenn du nicht mehr aufstehen kannst Beim akuten Hexenschuss ist das Aufstehen oft der schmerzhafteste Moment des ganzen Tages. Mit der richtigen Technik geht es deutlich besser. Der Schlüssel: die Wirbelsäule nicht verdrehen und nicht beugen, sondern als Ganzes bewegen. So stehst du aus dem Liegen auf: Beide Knie anwinkeln, Füsse aufstellen Über die Seite rollen, Schultern und Becken gleichzeitig, ohne Verdrehung Die Beine über die Bettkante hängen lassen und dich gleichzeitig mit dem unteren Arm hochstemmen. Das Gewicht der Beine hilft dir hoch Erst sitzen bleiben, kurz durchatmen Zum Aufstehen die Hände auf die Oberschenkel stützen und mit geradem Rücken hochdrücken Umgekehrt legst du dich in derselben Reihenfolge wieder hin. Diese Technik ist in der akuten Phase Gold wert und lohnt sich, bewusst einzuüben. Übungen bei Hexenschuss: liegen, sitzen, stehen In der Akutphase geht es nicht um Kraft, sondern um sanfte Mobilisation. Alle Übungen werden langsam und

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Physiotherapie in der Schweiz: Verordnung, Krankenkasse und Ablauf einfach erklärt

Physiotherapie Schweiz: Verordnung, Krankenkasse & Ablauf | PHYSIO silea Basel PHYSIO silea › Physiotherapie Verordnung Schweiz Verordnung Krankenkasse Schweiz Für die Kostenübernahme von Physiotherapie durch die Krankenkasse braucht es in der Schweiz eine ärztliche Verordnung. Ohne Verordnung ist Physiotherapie jederzeit möglich, dann als Selbstzahlerleistung. Eine Verordnung umfasst in der Regel neun Sitzungen (die Neuner-Serie) und muss üblicherweise innerhalb von fünf Wochen nach Ausstellung begonnen werden. Die obligatorische Grundversicherung (KVG) übernimmt die Kosten, wobei Franchise und Selbstbehalt zu berücksichtigen sind. Bei Unfällen läuft die Abrechnung über die Unfallversicherung. Bei PHYSIO silea in Basel begleiten wir dich durch diesen Ablauf, inklusive Folgeverordnungen und Kostengutsprache. Alle organisatorischen Fragen vor der ersten Behandlung, verständlich erklärt. Von Inga Dammann, Physiotherapeutin bei PHYSIO silea Basel · Lesezeit: ca. 6 Minuten Inhaltsverzeichnis Brauche ich eine ärztliche Verordnung? Der Ablauf in 5 Schritten Wie viele Sitzungen umfasst eine Verordnung? Krankenkasse, Franchise und Selbstbehalt Unfall oder Krankheit: wer zahlt? Physiotherapie als Selbstzahler Was passiert in der ersten Sitzung? Häufige Fragen Termin bei PHYSIO silea Basel Brauche ich eine ärztliche Verordnung? Diese Frage höre ich am häufigsten am Telefon, und die Antwort ist erfreulich einfach: Es kommt darauf an, wer bezahlt. Soll die Krankenkasse zahlen? Dann brauchst du eine ärztliche Verordnung. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass die Grundversicherung die Kosten übernimmt Zahlst du selbst? Dann brauchst du keine Verordnung. Du kannst jederzeit direkt einen Termin vereinbaren Die Verordnung kann von deiner Hausärztin, einem Facharzt (Orthopädie, Rheumatologie, Neurologie) oder nach einem Spitalaufenthalt ausgestellt werden. Wichtig zu wissen Du musst nicht auf die Verordnung warten, um dich beraten zu lassen. Wenn du unsicher bist, ob Physiotherapie das Richtige ist, ruf einfach an. Wir klären gemeinsam, ob eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist oder ob wir direkt starten können. Der Ablauf in 5 Schritten Schritt 1 Arzttermin und Verordnung Deine Ärztin oder dein Arzt stellt die Verordnung aus. Darauf stehen die Diagnose, die verordneten Massnahmen und die Anzahl Sitzungen. Achte auf das Ausstellungsdatum, denn die Verordnung hat eine begrenzte Gültigkeit. Schritt 2 Termin vereinbaren Ruf uns an oder buche online einen Termin. Je früher desto besser, denn die Behandlung sollte in der Regel innerhalb von fünf Wochen nach Ausstellung der Verordnung beginnen. Schritt 3 Erste Sitzung mit Befund Bring die Verordnung und deine Versichertenkarte mit. Die erste Sitzung besteht aus Gespräch, ausführlicher Untersuchung und einem ersten Behandlungsteil. Am Ende steht ein gemeinsam definiertes Behandlungsziel. Schritt 4 Behandlungsserie Die verordneten Sitzungen werden nach Plan durchgeführt, kombiniert aus manueller Behandlung und aktiven Übungen. Dazu bekommst du ein Heimprogramm, denn ein grosser Teil des Erfolgs entsteht zwischen den Terminen. Schritt 5 Abschluss oder Folgeverordnung Am Ende der Serie beurteilen wir gemeinsam den Verlauf. Sind die Ziele erreicht, endet die Behandlung. Ist mehr nötig, informieren wir dich, damit du rechtzeitig eine Folgeverordnung beim Arzt holen kannst. Wie viele Sitzungen umfasst eine Verordnung? In der Schweiz umfasst eine ärztliche Verordnung für Physiotherapie in der Regel neun Sitzungen. In der Praxis wird das oft die «Neuner-Serie» genannt. Sind nach diesen neun Behandlungen weitere nötig, stellt deine Ärztin oder dein Arzt eine Folgeverordnung aus. Bei längeren Behandlungsverläufen kommt ab einer bestimmten Gesamtzahl an Sitzungen eine Rückmeldung an die Krankenkasse und eine Kostengutsprache dazu. Diesen administrativen Teil übernehmen wir für dich. Erfahrung aus der Praxis Neun Sitzungen klingen nach wenig, sind aber bei den meisten Beschwerden völlig ausreichend, wenn zwei Dinge stimmen: eine präzise Ursachenanalyse zu Beginn und ein konsequent durchgeführtes Heimprogramm. Wer die Übungen zwischen den Terminen macht, kommt mit deutlich weniger Sitzungen aus als jemand, der nur auf die passive Behandlung setzt. Das ist der grösste Hebel, den du selbst in der Hand hast. Krankenkasse, Franchise und Selbstbehalt Die obligatorische Grundversicherung (KVG) übernimmt Physiotherapie, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt und die Behandlung medizinisch indiziert ist. Zwei Begriffe bestimmen, was am Ende bei dir hängen bleibt: Franchise: der jährliche Betrag, den du selbst trägst, bevor die Krankenkasse überhaupt einsetzt. Wer eine hohe Franchise gewählt hat, zahlt Physiotherapie in vielen Fällen zunächst vollständig selbst Selbstbehalt: der prozentuale Anteil, den du zusätzlich zur Franchise übernimmst, bis zum jährlichen Höchstbetrag Das führt zu einer Situation, die viele überrascht: Trotz Verordnung kann es sein, dass du die Behandlung vollständig selbst bezahlst, nämlich dann, wenn deine Franchise noch nicht aufgebraucht ist. Das ist kein Fehler in der Abrechnung, sondern die normale Funktionsweise des Systems. Konditionen ändern sich Franchisestufen, Selbstbehalt-Höchstbeträge und Tarife werden regelmässig angepasst und unterscheiden sich je nach Versicherungsmodell und Kanton. Für deine konkrete Situation ist eine kurze Rückfrage bei deiner Krankenkasse die verlässlichste Auskunft. Wir helfen dir gerne dabei, die richtigen Fragen zu stellen. Unfall oder Krankheit: wer zahlt? Diese Unterscheidung ist in der Schweiz wichtig, weil zwei verschiedene Versicherungssysteme greifen: Situation Zuständig Besonderheit Unfall (Sturz, Sportverletzung, Verkehrsunfall) Unfallversicherung (UVG), bei Angestellten über den Arbeitgeber In der Regel keine Franchise und kein Selbstbehalt Krankheit (Verschleiss, Überlastung, chronische Beschwerden) Krankenkasse Grundversicherung (KVG) Franchise und Selbstbehalt kommen zur Anwendung Nach Operation Je nach Ursache UVG oder KVG Verordnung meist direkt aus dem Spital Melde Unfälle immer korrekt als Unfall, auch wenn sie harmlos wirken. Ein umgeknickter Knöchel beim Joggen ist versicherungsrechtlich ein Unfall, keine Krankheit, und wird entsprechend anders abgerechnet. Physiotherapie als Selbstzahler Ohne Verordnung zu kommen ist kein Notbehelf, sondern in vielen Situationen die sinnvollere Wahl: Prävention: Du willst Beschwerden vorbeugen, bevor sie entstehen, etwa bei Bildschirmarbeit oder im Sport Beschwerden ohne Krankheitswert: Verspannungen, Bewegungseinschränkungen, allgemeines Unwohlsein im Bewegungsapparat Aufbau und Training: Angebote wie Reformer Pilates oder Personaltraining, die gezielt Kraft und Stabilität aufbauen Hohe Franchise: Wenn du die Franchise ohnehin nicht erreichst, sparst du dir den Umweg über den Arzttermin Schnell starten: Kein Warten auf einen Arzttermin, du kannst sofort beginnen Viele Zusatzversicherungen beteiligen sich an Selbstzahlerleistungen bei anerkannten Therapeutinnen und Therapeuten. Auch hier gilt: kurz bei der eigenen Krankenkasse nachfragen, die Bedingungen unterscheiden sich stark. Was passiert in der ersten Sitzung? Die erste Sitzung ist keine reine Behandlung, sondern vor allem Verstehen. So läuft sie ab: Anamnese: Wann haben die Beschwerden begonnen? Was verschlimmert sie, was lindert sie? Wie sieht dein Alltag aus, welche Belastungen kommen darin vor? Welches Ziel hast

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Knieschmerzen: Ursachen nach Schmerzort erkennen und richtig behandeln

Knieschmerzen: Ursachen nach Schmerzort erkennen & behandeln | PHYSIO silea Basel PHYSIO silea › Knieschmerzen Schmerzbilder Kniegelenk Basel Knieschmerzen lassen sich am zuverlässigsten über den Schmerzort einordnen. Schmerz an der Innenseite deutet auf Innenmeniskus, Innenband oder Pes-anserinus-Syndrom hin. Schmerz an der Aussenseite ist meist ein Läuferknie (Iliotibiales Bandsyndrom). Schmerz direkt unterhalb der Kniescheibe spricht für ein Patellaspitzensyndrom, Schmerz hinter oder um die Kniescheibe für ein patellofemorales Schmerzsyndrom. Die wichtigste Erkenntnis aus der Physiotherapie: Bei den meisten Knieschmerzen liegt die Ursache nicht im Knie selbst, sondern in einer schwachen Hüft- und Gesässmuskulatur, die das Knie bei Belastung nach innen kippen lässt. Bei PHYSIO silea in Basel behandelt Physiotherapeutin Inga Dammann Knieschmerzen deshalb immer über die gesamte Bewegungskette von Hüfte bis Fuss. Wie du deine Knieschmerzen einordnest und was wirklich hilft. Von Inga Dammann, Physiotherapeutin bei PHYSIO silea Basel · Lesezeit: ca. 9 Minuten Inhaltsverzeichnis Knieschmerzen nach Schmerzort einordnen Knieschmerzen an der Innenseite Knieschmerzen an der Aussenseite: Läuferknie Schmerz unterhalb der Kniescheibe: Patellaspitzensyndrom Schmerz vorne um die Kniescheibe Meniskusriss: operieren oder nicht? Kniearthrose Der blinde Fleck: warum das Knie selten schuld ist Die 5 wirksamsten Knie-Übungen Warnsignale: wann sofort zum Arzt Häufige Fragen Knieschmerzen behandeln in Basel Knieschmerzen nach Schmerzort einordnen «Mein Knie tut weh» ist als Beschreibung zu ungenau. Das Kniegelenk ist das grösste und mechanisch komplexeste Gelenk des Körpers. Es besteht aus drei Teilgelenken, zwei Menisken, vier Hauptbändern und einem dichten Netz aus Sehnen und Muskeln. Je nachdem, welche Struktur betroffen ist, sitzt der Schmerz an einer anderen Stelle. Deshalb ist die erste und wichtigste Frage in der Untersuchung immer: Wo genau tut es weh? Diese Übersicht hilft dir bei der Einordnung. Schmerzort Wahrscheinliche Ursachen Typischer Auslöser Innenseite Innenmeniskus, Innenband, Pes-anserinus-Syndrom, beginnende Arthrose Drehbewegung, Laufen, Treppe abwärts Aussenseite Läuferknie (ITBS), Aussenmeniskus, Aussenband Laufen, ab bestimmter Distanz Unter der Kniescheibe Patellaspitzensyndrom (Jumper’s Knee) Springen, Landen, Aufstehen aus der Hocke Vorne/um die Kniescheibe Patellofemorales Schmerzsyndrom Langes Sitzen, Treppe, Bergablaufen Kniekehle Baker-Zyste, hintere Meniskusanteile, Beugesehnen Volle Beugung, langes Stehen Diffus, ganzes Knie Kniearthrose, Erguss, entzündliche Prozesse Belastung, Morgensteifigkeit Knieschmerzen an der Innenseite Die Innenseite ist die mit Abstand häufigste Schmerzlokalisation am Knie. Der Grund ist mechanisch: Beim Gehen und Laufen liegt der grösste Teil der Last auf dem inneren Kniekompartiment. Drei Ursachen stehen im Vordergrund. Innenmeniskusschädigung Häufigste UrsacheMeist konservativ behandelbar Typisch: Schmerz genau im inneren Gelenkspalt, oft durch eine Drehbewegung bei gebeugtem Knie ausgelöst. Manchmal Schwellung, gelegentlich ein Gefühl von Einklemmen. Wichtig: Ab dem 40. Lebensjahr sind Meniskusveränderungen extrem häufig, auch bei völlig beschwerdefreien Menschen. Ein Riss im MRT bedeutet nicht automatisch, dass er die Schmerzen verursacht. Pes-anserinus-Syndrom Oft übersehenGut behandelbar Typisch: Schmerz etwas unterhalb des inneren Gelenkspalts, dort wo drei Sehnen gemeinsam am Schienbein ansetzen (der «Gänsefuss»). Druckempfindlich, Schmerz beim Treppensteigen und beim Aufstehen aus dem Sitzen. Ursache: Überlastung, häufig bei Läufern, oft in Kombination mit schwacher Gesässmuskulatur. Wird häufig fälschlich als Meniskusproblem eingeordnet. Innenbandreizung Nach TraumaHeilt meist gut Typisch: Schmerz entlang des Innenbandes, meist nach einer Verdrehung oder einem seitlichen Krafteinwirken auf das Knie. Schmerz bei seitlicher Belastung und bei bestimmten Drehbewegungen. Prognose: Isolierte Innenbandverletzungen heilen in der Regel gut konservativ mit angepasster Belastung und Aufbautraining. Knieschmerzen an der Aussenseite: das Läuferknie Das Läuferknie (Iliotibiales Bandsyndrom, ITBS) ist die häufigste Ursache für Schmerz an der Knieaussenseite und einer der häufigsten Laufverletzungen überhaupt. Der Tractus iliotibialis ist ein derber Sehnenstreifen, der an der Aussenseite des Oberschenkels von der Hüfte bis unters Knie zieht. Bei wiederholter Beugung und Streckung reibt er über den äusseren Oberschenkelknochen und reizt das darunterliegende Gewebe. Das klassische Muster: Beim Laufen ist zunächst alles gut. Nach einer bestimmten, oft erstaunlich reproduzierbaren Distanz (etwa nach 3 oder 5 Kilometern) setzt ein stechender Schmerz an der Knieaussenseite ein, der beim Weiterlaufen schlimmer wird. Bergablaufen verschlimmert die Beschwerden deutlich. Der wichtigste Irrtum beim Läuferknie Viele Betroffene rollen jahrelang mit der Faszienrolle über die schmerzende Aussenseite, ohne dass es besser wird. Der Grund: Der Tractus ist nicht «zu straff», er lässt sich mechanisch kaum dehnen. Die eigentliche Ursache ist meist eine schwache Hüftabduktoren- und Gesässmuskulatur (Gluteus medius), die das Becken beim Laufen nicht stabilisiert. Die Behandlung liegt deshalb in der Hüfte, nicht im Knie. Schmerz unterhalb der Kniescheibe: Patellaspitzensyndrom Das Patellaspitzensyndrom (Jumper’s Knee, Patellatendinopathie) ist eine Überlastung der Patellasehne, die von der Kniescheibe zum Schienbein zieht. Typisch: Ein punktueller, klar lokalisierbarer Schmerz direkt unterhalb der Kniescheibe. Er tritt bei Sprüngen, Landungen, Treppensteigen und beim Aufstehen aus der Hocke auf. Betroffen sind vor allem Sportarten mit Sprungbelastung wie Volleyball, Basketball, Handball und Leichtathletik, aber auch Menschen mit plötzlich gesteigerter Belastung. Wie beim Tennisellenbogen und bei der Achillessehne gilt auch hier: Die Endung «-itis» ist irreführend. Bei chronischen Beschwerden findet sich keine klassische Entzündung, sondern eine degenerative Sehnenveränderung (Tendinopathie). Das hat direkte Konsequenzen für die Behandlung. Was beim Patellaspitzensyndrom wirklich wirkt Die wirksamste Behandlung ist progressives Krafttraining, insbesondere schwere langsame Widerstandsübungen (Heavy Slow Resistance). Die Sehne braucht mechanische Belastung zur Regeneration, nicht Schonung. Vollständige Ruhe schwächt die Sehne weiter. Ergänzend kann bei chronischen Fällen Stoßwellentherapie die Regeneration unterstützen. Kortison-Injektionen in die Patellasehne werden heute kritisch gesehen, da sie das Rupturrisiko erhöhen können. Schmerz vorne um die Kniescheibe: patellofemorales Schmerzsyndrom Das patellofemorale Schmerzsyndrom (auch «vorderer Knieschmerz») ist besonders häufig bei jüngeren, aktiven Menschen und bei Frauen. Der Schmerz sitzt diffus vorne im Knie, um oder hinter der Kniescheibe herum, und lässt sich schlecht mit einem Finger lokalisieren. Die typischen Auslöser: Langes Sitzen mit gebeugtem Knie, das sogenannte «Kinozeichen» Treppensteigen, besonders abwärts Bergablaufen In die Hocke gehen Die Ursache liegt in einer gestörten Führung der Kniescheibe in ihrer Gleitrinne. Der häufigste Grund ist wieder eine schwache Hüft- und Gesässmuskulatur: Kippt das Knie unter Belastung nach innen (Valgus), verschiebt sich die Zugrichtung auf die Kniescheibe, und der Anpressdruck steigt einseitig an. Meniskusriss: operieren oder nicht? Diese Frage stellt sich in der Praxis fast täglich, und die ehrliche Antwort hat sich in den letzten fünfzehn Jahren deutlich verändert. Der Meniskus ist eine halbmondförmige Faserknorpelscheibe, die als Stossdämpfer und Stabilisator zwischen Oberschenkel und Schienbein liegt. Es gibt zwei grundlegend verschiedene Rissarten: Traumatischer Riss: durch ein klares Ereignis, meist eine

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Manuelle Therapie: Was sie ist, wie sie wirkt und wann sie hilft

Manuelle Therapie: Was sie ist, wie sie wirkt & wann sie hilft | PHYSIO silea Basel PHYSIO silea › Manuelle Therapie Manuelle Therapie Gelenkmobilisation Basel Manuelle Therapie (auch Manualtherapie) ist eine spezialisierte Form der Physiotherapie, bei der Gelenke, Muskeln und Nerven mit gezielten Handgrifftechniken untersucht und behandelt werden. Sie umfasst die Mobilisation eingeschränkter Gelenke, die Behandlung von Muskel- und Bindegewebe, die Mobilisation von Nerven sowie eine sorgfältige Befunderhebung. Ziel ist, Bewegungseinschränkungen zu lösen, Schmerzen zu reduzieren und die normale Gelenkfunktion wiederherzustellen. Manuelle Therapie erfordert eine spezielle Zusatzausbildung nach der Physiotherapie-Grundausbildung. Bei PHYSIO silea in Basel bildet sie die Grundlage der Behandlung von Nacken-, Rücken-, Schulter- und Gelenkbeschwerden, immer kombiniert mit aktiven Übungen. Was manuelle Therapie ausmacht, wie sie wirkt und wo ihre Grenzen liegen. Von Inga Dammann, Physiotherapeutin bei PHYSIO silea Basel · Lesezeit: ca. 7 Minuten Inhaltsverzeichnis Was ist manuelle Therapie? Wie manuelle Therapie wirkt Die wichtigsten Techniken Bei welchen Beschwerden hilft sie? Manuelle Therapie vs. Chiropraktik Wie eine Behandlung abläuft Warum manuelle Therapie allein nicht reicht Häufige Fragen Manuelle Therapie in Basel Was ist manuelle Therapie? Manuelle Therapie ist eine spezialisierte Form der Physiotherapie, die sich mit der Untersuchung und Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats beschäftigt. Der Fokus liegt auf Gelenken, Muskeln, Bindegewebe und Nerven, und die Behandlung erfolgt ausschliesslich mit den Händen. Der entscheidende Punkt: Manuelle Therapie ist keine reine Technik, sondern ein Denk- und Untersuchungsmodell. Vor jeder Behandlung steht ein strukturierter Befund. Die Therapeutin prüft, welche Strukturen betroffen sind, welche Bewegungsrichtungen eingeschränkt sind und was die eigentliche Ursache der Beschwerden ist. Erst daraus ergibt sich die Behandlung. Warum manuelle Therapie eine Zusatzausbildung braucht Manuelle Therapie ist nicht Teil der physiotherapeutischen Grundausbildung. Sie erfordert eine mehrjährige Zusatzqualifikation, in der Anatomie, Biomechanik, Untersuchungsverfahren und Behandlungstechniken vertieft werden. Wer manuelle Therapie anbietet, hat also gezielt weitergebildet und beherrscht ein deutlich erweitertes diagnostisches und therapeutisches Repertoire. Wie manuelle Therapie wirkt Die Wirkung der manuellen Therapie beruht auf mehreren, gut untersuchten Mechanismen, die gleichzeitig ineinandergreifen: Mechanisch: Gelenkflächen gleiten wieder besser aufeinander, Gewebe wird verschieblicher, Verklebungen lösen sich. Eine eingeschränkte Gelenkkapsel gewinnt an Dehnfähigkeit zurück Neurophysiologisch: Die Mobilisation aktiviert Rezeptoren in Gelenken und Muskeln. Diese Reize hemmen die Schmerzweiterleitung im Rückenmark und aktivieren körpereigene schmerzhemmende Systeme. Das erklärt, warum Schmerzen oft schon direkt nach der Behandlung deutlich nachlassen Durchblutung und Stoffwechsel: Bewegung im Gewebe fördert die Nährstoffversorgung. Gerade Gelenkknorpel und Bandscheiben werden nicht über Blutgefässe, sondern über Bewegung ernährt Wahrnehmung und Bewegungskontrolle: Nach dem Lösen einer Bewegungseinschränkung verbessert sich die Ansteuerung der umliegenden Muskulatur. Der Körper traut sich wieder, die volle Bewegung zu nutzen Studienlage Manuelle Therapie gehört zu den gut untersuchten physiotherapeutischen Verfahren. Für Nacken- und Rückenschmerzen zeigen Übersichtsarbeiten konsistent positive Effekte auf Schmerz und Funktion, besonders in Kombination mit aktiven Übungen. Als alleinige Massnahme ohne Übungsprogramm ist die Wirkung deutlich schwächer und weniger nachhaltig. Genau deshalb kombinieren wir sie immer mit einem aktiven Teil. Die wichtigsten Techniken der manuellen Therapie Kerntechnik Gelenkmobilisation Sanfte, rhythmische Bewegungen eines Gelenks in die eingeschränkte Richtung. Verbessert Beweglichkeit und Gleitfähigkeit, ohne ruckartige Impulse. Kapsel Traktion und Gleitmobilisation Zug oder gezieltes Gleiten der Gelenkflächen. Entlastet das Gelenk, dehnt die Kapsel und verbessert die Gelenkmechanik. Weichteile Weichteiltechniken Behandlung von Muskeln, Sehnen und Faszien. Löst Verspannungen und verbessert die Verschieblichkeit zwischen den Gewebeschichten. Nerven Nervenmobilisation Gezielte Techniken, um Nerven wieder frei in ihrem Gleitlager bewegen zu lassen. Wichtig bei Ischias, Karpaltunnelsyndrom und ausstrahlenden Schmerzen. Muskulatur Muskelenergietechniken Der Patient spannt gegen einen Widerstand an, danach folgt eine sanfte Dehnung. Nutzt körpereigene Reflexe zur Entspannung und Beweglichkeitsverbesserung. Befund Manuelle Untersuchung Systematische Prüfung von Gelenkspiel, Endgefühl und Bewegungsqualität. Die Grundlage jeder Behandlung und ein oft unterschätzter Teil der Methode. Bei welchen Beschwerden hilft manuelle Therapie? Manuelle Therapie ist immer dann besonders wirksam, wenn eine eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit die Beschwerden verursacht oder aufrechterhält: Nacken- und Rückenschmerzen mit eingeschränkter Beweglichkeit, siehe Nackenschmerzen Schulterbeschwerden wie eingeschränkte Beweglichkeit, Impingement oder Schultersteife, siehe Schulterschmerzen Kiefergelenkbeschwerden (CMD), siehe Kieferphysiotherapie Ischias und ausstrahlende Schmerzen, hier vor allem die Nervenmobilisation, siehe Ischias Kopfschmerzen aus der Halswirbelsäule (zervikogene Kopfschmerzen) Beschwerden nach Verletzungen oder Operationen, wenn Gelenke steif geworden sind Gelenkbeschwerden in Knie, Hüfte, Ellenbogen, Hand- und Sprunggelenk Karpaltunnelsyndrom, siehe Karpaltunnelsyndrom Manuelle Therapie vs. Chiropraktik: der Unterschied Beide Methoden behandeln Gelenke mit den Händen, unterscheiden sich aber in Ausbildung, Technik und Behandlungsphilosophie: Merkmal Manuelle Therapie Chiropraktik Beruf Physiotherapie mit Zusatzausbildung Eigenständiger akademischer Beruf (CH) Haupttechnik Sanfte Mobilisation, dosiert Häufig impulsartige Manipulation Das «Knacken» Selten, nicht das Ziel Typisches Merkmal Aktiver Teil Immer eingebettet in Übungsprogramm Variiert je nach Praxis Fokus Befund, Dosierung, Stabilisierung Wirbelsäulenausrichtung Beide Methoden können bei Gelenkbeschwerden helfen. Die manuelle Therapie legt den Schwerpunkt stärker auf den systematischen Befund, die sorgfältige Dosierung und die anschliessende aktive Stabilisierung durch Übungen. Wie eine Behandlung abläuft Anamnese: Gespräch über Beschwerden, Verlauf, Auslöser und Ziele Befund: Systematische Untersuchung von Beweglichkeit, Gelenkspiel, Muskulatur und Nervenmobilität. Hier wird geklärt, wo das eigentliche Problem sitzt Behandlung: Gezielte manuelle Techniken auf die identifizierten Strukturen, sorgfältig dosiert und schmerzarm Aktiver Teil: Übungen, die das neu gewonnene Bewegungsausmass stabilisieren und die Muskulatur ansteuern Heimprogramm: Übungen für zuhause, damit das Ergebnis bleibt Erfahrung aus der Praxis Die häufigste Überraschung für Patientinnen und Patienten: Die schmerzende Stelle ist oft nicht die Ursache. Ein steifes Brustwirbelsäulensegment kann Nackenschmerzen verursachen. Eine eingeschränkte Hüfte kann Rückenschmerzen auslösen. Genau darum ist der Befund so entscheidend: Wir behandeln nicht dort, wo es weh tut, sondern dort, wo das Problem entsteht. Warum manuelle Therapie allein nicht reicht Manuelle Therapie ist wirksam, aber sie hat eine klare Grenze: Sie schafft Beweglichkeit, sie schafft keine Stabilität. Wenn ein Gelenk nach der Mobilisation wieder frei beweglich ist, die umliegende Muskulatur aber schwach oder falsch angesteuert bleibt, kehrt die Einschränkung zurück. Das ist der Grund, warum eine gute manuelle Therapie immer aus zwei Teilen besteht: dem passiven Teil (die Behandlung durch die Therapeutin) und dem aktiven Teil (Übungen, die der Körper selbst leisten muss). Studien bestätigen das konsistent: Manuelle Therapie plus aktives Training wirkt deutlich besser und nachhaltiger als manuelle Therapie allein. Bei PHYSIO silea gehört zu jeder manuellen Behandlung deshalb ein aktiver Teil. Je nach Beschwerden bauen wir auf Core

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Medizinische Massage in Basel: Unterschied zur Wellness-Massage & wann sie hilft

Medizinische Massage Basel: Unterschied zur Wellness-Massage | PHYSIO silea PHYSIO silea › Medizinische Massage Basel Medizinische Massage Verspannungen Basel Medizinische Massage (klassische Massage) ist eine therapeutische Behandlung der Muskulatur und des Bindegewebes mit dem Ziel, konkrete Beschwerden wie Verspannungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu behandeln – nicht nur zu entspannen. Sie unterscheidet sich von der Wellness-Massage durch den therapeutischen Behandlungsauftrag, die Orientierung an einem Befund und die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse bei ärztlicher Verordnung. Bei PHYSIO silea in Basel wird die medizinische Massage als Teil eines physiotherapeutischen Gesamtkonzepts eingesetzt – kombiniert mit aktiven Massnahmen für nachhaltige Ergebnisse. Was medizinische Massage leistet, wann sie sinnvoll ist und wo ihre Grenzen liegen. Von Inga Dammann, Physiotherapeutin bei PHYSIO silea Basel · Lesezeit: ca. 6 Minuten Inhaltsverzeichnis Was ist medizinische Massage? Medizinische Massage vs. Wellness-Massage Die wichtigsten Massagetechniken Bei welchen Beschwerden hilft sie? Wo Massage an ihre Grenzen stösst Krankenkasse & Kosten in der Schweiz Häufige Fragen Medizinische Massage in Basel Was ist medizinische Massage? Medizinische Massage – auch klassische Massage oder klassische Massagetherapie genannt – ist eine gezielte manuelle Behandlung der Muskulatur, der Sehnen und des Bindegewebes. Anders als bei einer reinen Wohlfühl-Massage steht ein therapeutisches Ziel im Vordergrund: die Behandlung konkreter Beschwerden. Durch verschiedene Grifftechniken – Streichen, Kneten, Reiben, Klopfen – werden gezielte Wirkungen erreicht: Die Durchblutung wird gefördert, Muskelverspannungen gelöst, der Stoffwechsel im Gewebe angeregt und Schmerzen reduziert. Gleichzeitig hat die Massage eine entspannende Wirkung auf das Nervensystem. Die wichtigsten Wirkungen der medizinischen Massage Durchblutungsförderung · Lösen von Muskelverspannungen und Muskelhartspann · Behandlung von Triggerpunkten · Anregung des Gewebestoffwechsels · Schmerzlinderung · Verbesserung der Gewebebeweglichkeit · Entspannung des vegetativen Nervensystems · Vorbereitung des Gewebes für weitere Behandlungen (z.B. Mobilisation). Medizinische Massage vs. Wellness-Massage Der wichtigste Unterschied liegt nicht in den Handgriffen, sondern im Ziel und im Kontext: Merkmal Medizinische Massage Wellness-Massage Ziel Behandlung konkreter Beschwerden Entspannung, Wohlbefinden Grundlage Befund, therapeutischer Auftrag Kein Behandlungsauftrag Durchführung Medizinische Masseure, Physiotherapeuten Wellness-Masseure, Spa-Personal Krankenkasse Möglich bei ärztlicher Verordnung Selbstzahler Fokus Problemzonen, betroffene Strukturen Ganzkörper-Wohlgefühl Einbettung Teil eines Behandlungskonzepts Eigenständige Anwendung Beide haben ihre Berechtigung. Wer einfach entspannen möchte, ist bei einer Wellness-Massage gut aufgehoben. Wer konkrete Beschwerden hat – Verspannungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen – profitiert von der zielgerichteten medizinischen Massage, idealerweise eingebettet in ein physiotherapeutisches Konzept. Die wichtigsten Massagetechniken Grundtechnik Streichungen (Effleurage) Grossflächige, gleitende Bewegungen zur Einleitung und zum Abschluss. Fördern die Durchblutung und bereiten das Gewebe vor. Tiefenwirkung Knetungen (Petrissage) Kneten und Walken der Muskulatur. Löst tiefe Verspannungen und Muskelhartspann, verbessert den Gewebestoffwechsel. Gezielt Friktionen (Reibungen) Punktuelle, tiefe Reibetechniken zur Behandlung von Verklebungen, Narbengewebe und lokalen Verhärtungen. Punktgenau Triggerpunktbehandlung Gezielter Druck auf schmerzhafte Muskelknoten (Triggerpunkte), die Schmerzen ausstrahlen können. Wirksam bei chronischen Verspannungen. Aktivierend Klopfungen (Tapotement) Rhythmische Klopf- und Hacktechniken. Regen die Durchblutung an und aktivieren die Muskulatur. Bindegewebe Bindegewebstechniken Behandlung von Faszien und Bindegewebe zur Verbesserung der Gewebeverschieblichkeit und Lösung von Verklebungen. Bei welchen Beschwerden hilft medizinische Massage? Medizinische Massage ist bei einer Reihe von muskulären und bindegewebigen Beschwerden wirksam: Muskelverspannungen – im Nacken, Schulter- und Rückenbereich, oft durch Fehlhaltung oder Stress Nacken- und Rückenschmerzen – als Teil eines Behandlungskonzepts, siehe Nackenschmerzen Spannungskopfschmerzen – durch Behandlung der verspannten Nacken- und Schultermuskulatur Triggerpunkte – schmerzhafte Muskelknoten, die Schmerzen ausstrahlen Muskuläre Dysbalancen – Ungleichgewichte zwischen Muskelgruppen Regeneration nach Sport – Unterstützung der Muskelerholung, siehe Sportphysiotherapie Stressbedingte Anspannung – körperliche Entspannung als Ausgleich zu psychischer Belastung Wo Massage an ihre Grenzen stösst Ehrlichkeit gehört zu einer guten Behandlung: Massage ist wirksam, aber sie ist kein Allheilmittel. Ihre wichtigste Grenze ist, dass sie das Symptom behandelt, nicht immer die Ursache. Ein Beispiel: Wer chronisch verspannte Schultern durch stundenlange Bildschirmarbeit und schwache Rumpfmuskulatur hat, bekommt durch Massage kurzfristig Erleichterung – aber die Verspannung kehrt zurück, solange Haltung und muskuläre Situation unverändert bleiben. Deshalb ist Massage am wirksamsten, wenn sie mit aktiven Massnahmen kombiniert wird. Erfahrung aus der Praxis Ich sehe Menschen, die seit Jahren alle zwei Wochen zur Massage gehen und trotzdem immer dieselben Verspannungen haben. Die Massage tut gut – aber sie ändert nichts an der Ursache. Erst wenn wir zusätzlich die Haltung anschauen, die Tiefenmuskulatur kräftigen und den Arbeitsplatz optimieren, verschwinden die Verspannungen dauerhaft. Massage ist ein wertvoller Baustein, aber selten die ganze Lösung. Deshalb kombinieren wir bei PHYSIO silea die medizinische Massage mit aktiven Massnahmen: Kräftigung der Tiefenmuskulatur (siehe Core Training), Haltungsschulung und – bei hartnäckigen Triggerpunkten – Dry Needling. Krankenkasse und Kosten in der Schweiz In der Schweiz kann medizinische Massage von der Grundversicherung (KVG) übernommen werden, wenn sie ärztlich verordnet ist und im Rahmen einer physiotherapeutischen Behandlung stattfindet. Als reine Massage ohne ärztliche Verordnung ist sie eine Selbstzahlerleistung. Viele Zusatzversicherungen übernehmen einen Teil der Kosten für medizinische Massagen durch anerkannte Therapeutinnen und Therapeuten. Da die Bedingungen je nach Versicherung und Zusatzmodell unterschiedlich sind, empfiehlt sich eine Voranfrage bei der eigenen Krankenkasse vor Behandlungsbeginn. Bei PHYSIO silea klären wir das gemeinsam ab. Weiterführende Artikel bei PHYSIO silea Nackenschmerzen: Ursachen & Behandlung Dry Needling Basel: Wie es wirkt & wem es hilft Manuelle Lymphdrainage Basel Sportphysiotherapie Basel Häufige Fragen zur medizinischen Massage Was ist der Unterschied zwischen medizinischer Massage und Wellness-Massage? Die medizinische Massage verfolgt ein therapeutisches Ziel: die Behandlung konkreter Beschwerden. Sie orientiert sich an einem Befund und kann bei ärztlicher Verordnung von der Krankenkasse übernommen werden. Die Wellness-Massage dient primär der Entspannung ohne therapeutischen Auftrag und wird selbst bezahlt. Bei welchen Beschwerden hilft medizinische Massage? Medizinische Massage hilft bei muskulären Verspannungen, Nacken- und Rückenschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Triggerpunkten, muskulären Dysbalancen sowie zur Unterstützung der Regeneration nach Sport. Sie wird häufig als Teil eines physiotherapeutischen Behandlungskonzepts eingesetzt und ergänzt aktive Massnahmen wie Kräftigung und Mobilisation. Zahlt die Krankenkasse medizinische Massage in der Schweiz? Die Grundversicherung (KVG) kann medizinische Massage übernehmen, wenn sie ärztlich verordnet ist und im Rahmen einer physiotherapeutischen Behandlung stattfindet. Als reine Massage ohne Verordnung ist sie Selbstzahlerleistung. Viele Zusatzversicherungen übernehmen einen Teil der Kosten – Rücksprache mit der Krankenkasse vor Beginn empfohlen. Wie oft sollte man eine medizinische Massage machen? Die Häufigkeit hängt von den Beschwerden ab. Bei akuten Verspannungen können einige Behandlungen in kurzem Abstand sinnvoll sein. Bei chronischen Beschwerden

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Craniosacral Therapie in Basel: Wie sie wirkt und wem sie hilft

Craniosacral Therapie Basel: Wie sie wirkt & wem sie hilft | PHYSIO silea PHYSIO silea › Craniosacral Therapie Basel Craniosacral Entspannung Basel Craniosacral Therapie ist eine sanfte manuelle Behandlungsmethode aus dem Bereich der Osteopathie. Mit leichten Berührungen – vor allem am Kopf (Cranium), an der Wirbelsäule und am Kreuzbein (Sacrum) – arbeitet die Therapeutin mit minimalem Druck, um Spannungen zu lösen, das vegetative Nervensystem zu beruhigen und die Selbstregulation des Körpers zu unterstützen. Craniosacral Therapie ist eine komplementärmedizinische Methode; ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht abschliessend belegt, viele Menschen erleben sie jedoch als tief entspannend und wohltuend. Bei PHYSIO silea in Basel wird Craniosacral Therapie als ergänzende Methode angeboten – besonders bei stressbedingter Anspannung und zur Regeneration. Was dahintersteckt, wie eine Behandlung abläuft und was realistisch zu erwarten ist. Von Inga Dammann, Physiotherapeutin bei PHYSIO silea Basel · Lesezeit: ca. 6 Minuten Inhaltsverzeichnis Was ist Craniosacral Therapie? Herkunft: Von der Osteopathie zur eigenen Methode Wie wirkt Craniosacral Therapie? Bei welchen Beschwerden wird sie eingesetzt? Wie läuft eine Behandlung ab? Was sagt die Wissenschaft? Für wen ist die Methode geeignet? Häufige Fragen Craniosacral Therapie in Basel Was ist Craniosacral Therapie? Craniosacral Therapie (auch Cranio-Sacral-Therapie oder craniosacrale Osteopathie) ist eine sehr sanfte manuelle Behandlungsform. Der Name setzt sich aus zwei Begriffen zusammen: «Cranium» (der Schädel) und «Sacrum» (das Kreuzbein) – die beiden Endpunkte der Wirbelsäule, zwischen denen sich das zentrale Nervensystem mit seinen Häuten und der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit befindet. Die Therapeutin arbeitet mit sehr leichten, achtsamen Berührungen. Anders als bei der klassischen Massage oder manuellen Therapie geht es nicht um kräftigen Druck oder das Lösen von Muskelknoten, sondern um feine, aufmerksame Kontaktaufnahme mit dem Körpergewebe. Der Druck ist oft so leicht wie das Gewicht einer Münze. Ehrlich eingeordnet Craniosacral Therapie gehört zur Komplementärmedizin. Einige der theoretischen Grundannahmen der Methode – etwa ein tastbarer «craniosacraler Rhythmus» – sind wissenschaftlich umstritten. Unbestritten ist hingegen die Entspannungswirkung: Die ruhige, achtsame Berührung kann das Nervensystem nachweislich beruhigen. Wir kommunizieren das offen – als ergänzende Methode, nicht als Heilversprechen. Herkunft: Von der Osteopathie zur eigenen Methode Die Craniosacral Therapie hat ihre Wurzeln in der Osteopathie. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte der amerikanische Osteopath William Sutherland die «craniale Osteopathie» – die Idee, dass die Schädelknochen minimal beweglich sind und dass sich die Bewegungen der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit ertasten lassen. In den 1970er und 1980er Jahren entwickelte der Arzt und Osteopath John Upledger diese Ansätze weiter zur «Craniosacral Therapie», wie sie heute bekannt ist. Sie wird heute von Physiotherapeutinnen, Osteopathen und speziell ausgebildeten Craniosacral-Therapeutinnen angeboten. Wie wirkt Craniosacral Therapie? Aus heutiger wissenschaftlicher Sicht werden die positiven Effekte der Craniosacral Therapie vor allem über zwei Mechanismen erklärt: Aktivierung des Parasympathikus – die sanfte, ruhige Berührung aktiviert den beruhigenden Teil des vegetativen Nervensystems. Der Körper schaltet vom «Stressmodus» (Sympathikus) in den «Erholungsmodus» (Parasympathikus). Puls und Atmung verlangsamen sich, Muskeln entspannen sich Achtsame Berührung und Zuwendung – langsame, aufmerksame Berührung hat nachweislich stressreduzierende Effekte und kann die Schmerzwahrnehmung positiv beeinflussen Viele Menschen beschreiben während der Behandlung ein Gefühl von tiefer Ruhe, Wärme, Schwere oder Leichtigkeit. Manche entspannen so tief, dass sie fast einschlafen. Nach der Behandlung berichten viele von gelöster Anspannung, besserem Schlaf und mehr innerer Ruhe. Was realistisch zu erwarten ist Craniosacral Therapie ist keine Wunderbehandlung und ersetzt keine notwendige medizinische oder physiotherapeutische Behandlung. Was sie kann: einen Raum für tiefe Entspannung schaffen, das Nervensystem beruhigen und das Körpergefühl verbessern. Für Menschen unter Dauerstress oder mit chronischer Anspannung kann das sehr wertvoll sein. Bei welchen Beschwerden wird sie eingesetzt? Craniosacral Therapie wird vor allem als ergänzende Methode bei stress- und spannungsbedingten Beschwerden eingesetzt: Häufig Stress & innere Unruhe Zur Beruhigung des Nervensystems bei Dauerstress, Anspannung und Erschöpfung. Eine der häufigsten Anwendungen. Häufig Spannungskopfschmerzen Als ergänzende Massnahme bei stressbedingten Kopfschmerzen und Verspannungen im Kopf- und Nackenbereich. Häufig Schlafstörungen Die entspannende Wirkung kann bei Ein- und Durchschlafproblemen unterstützend wirken. Ergänzend Chronische Verspannungen Als Ergänzung zu physiotherapeutischer Behandlung bei anhaltenden muskulären Verspannungen. Ergänzend Erschöpfung & Burnout Zur Regeneration und Unterstützung in Phasen von Überlastung – begleitend zu anderen Massnahmen. Wohlbefinden Allgemeine Entspannung Auch ohne konkrete Beschwerden – als bewusste Auszeit und zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens. Wichtig Bei konkreten körperlichen Beschwerden – anhaltenden Schmerzen, Verletzungen, neurologischen Symptomen – ist immer zuerst eine ärztliche oder physiotherapeutische Abklärung nötig. Craniosacral Therapie ist eine ergänzende Methode, kein Ersatz für notwendige medizinische Behandlung. Wie läuft eine Craniosacral-Behandlung ab? Eine Behandlung ist ruhig, unaufgeregt und angenehm. So läuft sie typischerweise ab: Gespräch: Zu Beginn ein kurzes Gespräch über dein Anliegen, deinen Zustand und deine Erwartungen Bequeme Position: Die Behandlung findet in bequemer Kleidung auf einer Behandlungsliege statt – meist in Rückenlage Sanfter Kontakt: Die Therapeutin legt die Hände nacheinander an verschiedene Körperstellen – Kopf, Nacken, Kreuzbein, manchmal Füsse – und arbeitet mit sehr leichtem Druck Ruhe: Die Behandlung ist still und meditativ. Viele Menschen entspannen so tief, dass sie fast einschlafen Nachklang: Nach der Behandlung wird empfohlen, dem Körper etwas Ruhe zu gönnen und ausreichend zu trinken Eine Sitzung dauert in der Regel etwa 45–60 Minuten. Was sagt die Wissenschaft? Ehrlichkeit gehört zu einer seriösen Praxis: Die wissenschaftliche Studienlage zur Craniosacral Therapie ist begrenzt und uneinheitlich. Es gibt einzelne Studien, die positive Effekte bei bestimmten Schmerz- und Stressbeschwerden zeigen – aber die methodische Qualität vieler Studien ist eingeschränkt, und die theoretischen Grundannahmen (wie ein tastbarer «craniosacraler Rhythmus») sind wissenschaftlich umstritten. Was gut belegt ist: Sanfte, achtsame Berührung und tiefe Entspannung haben messbare positive Effekte auf das vegetative Nervensystem und das Stressempfinden. Genau darauf beruht der erlebbare Nutzen der Craniosacral Therapie für viele Menschen. Unser Ansatz bei PHYSIO silea: Wir bieten Craniosacral Therapie als ergänzende, entspannende Methode an – ehrlich, ohne übertriebene Heilversprechen. Bei konkreten körperlichen Beschwerden setzen wir auf evidenzbasierte physiotherapeutische Methoden wie Dry Needling, Stoßwellentherapie und manuelle Therapie – und kombinieren diese bei Bedarf mit Craniosacral Therapie. Für wen ist die Methode geeignet? Craniosacral Therapie ist grundsätzlich für Menschen jeden Alters geeignet. Besonders geschätzt wird sie von: Menschen unter Dauerstress, die zur Ruhe kommen möchten Menschen, die auf kräftigere manuelle Techniken empfindlich reagieren und eine sanfte Methode bevorzugen Menschen mit stressbedingten

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Beckenbodentherapie in Basel: Wie sie bei Inkontinenz, nach Geburt & bei Senkungen hilft

Beckenbodentherapie Basel: Bei Inkontinenz & nach der Geburt | PHYSIO silea PHYSIO silea › Beckenbodentherapie Basel Beckenboden Rückbildung Basel Beckenbodentherapie ist eine spezialisierte Form der Physiotherapie zur Behandlung von Funktionsstörungen des Beckenbodens – der Muskelplatte, die Blase, Darm und (bei Frauen) Gebärmutter von unten stützt. Sie hilft bei Harn- und Stuhlinkontinenz, bei der Rückbildung nach der Geburt, bei Beckenorgansenkungen, chronischen Beckenschmerzen und nach Prostataoperationen bei Männern. Zentral ist die korrekte Wahrnehmung: Ein gesunder Beckenboden kann sowohl kräftig anspannen als auch vollständig loslassen. Bei PHYSIO silea in Basel begleitet Physiotherapeutin Inga Dammann Frauen und Männer bei der gezielten Wiederherstellung der Beckenbodenfunktion. Was Beckenbodentherapie leistet, bei welchen Beschwerden sie hilft und wie richtiges Training funktioniert. Von Inga Dammann, Physiotherapeutin bei PHYSIO silea Basel · Lesezeit: ca. 8 Minuten Inhaltsverzeichnis Was ist der Beckenboden – und was leistet er? Was ist Beckenbodentherapie? Bei welchen Beschwerden hilft sie? Beckenboden & Inkontinenz Beckenboden nach der Geburt Beckenbodentherapie für Männer Richtiges Beckenbodentraining: die Grundlagen Wenn der Beckenboden zu fest ist Häufige Fragen Beckenbodentherapie in Basel Was ist der Beckenboden – und was leistet er? Der Beckenboden ist eine mehrschichtige Muskel- und Bindegewebsplatte, die den Beckenraum nach unten abschliesst. Er spannt sich zwischen Schambein, Steissbein und den beiden Sitzbeinhöckern auf und trägt die Beckenorgane – Blase, Darm und bei Frauen die Gebärmutter. Der Beckenboden erfüllt mehrere lebenswichtige Aufgaben gleichzeitig: Halten – er trägt die Beckenorgane und hält sie in Position Verschliessen – er kontrolliert die Schliessmuskeln von Blase und Darm (Kontinenz) Öffnen und Loslassen – beim Wasserlassen, Stuhlgang und bei der Geburt muss er vollständig entspannen können Stabilisieren – als Teil des «inner core» stabilisiert er zusammen mit Zwerchfell, tiefer Bauch- und Rückenmuskulatur den Rumpf Die Doppelfunktion: Kraft UND Loslassen Ein gesunder Beckenboden ist nicht einfach «stark» – er ist reaktiv. Er kann im richtigen Moment anspannen (z.B. beim Husten, um Urinverlust zu verhindern) und im richtigen Moment vollständig loslassen (beim Wasserlassen oder bei der Geburt). Beckenbodenprobleme entstehen sowohl durch einen zu schwachen als auch durch einen zu verspannten Beckenboden. Deshalb ist reines «Anspannen üben» oft nicht die Lösung. Was ist Beckenbodentherapie? Beckenbodentherapie ist ein Spezialgebiet der Physiotherapie, das die Funktion des Beckenbodens gezielt untersucht und behandelt. Sie geht weit über «Kegel-Übungen» hinaus und umfasst: Wahrnehmungsschulung – viele Menschen können den Beckenboden nicht bewusst ansteuern; der erste Schritt ist, ihn überhaupt zu spüren Funktionsbeurteilung – ist der Beckenboden zu schwach, zu verspannt, oder fehlt die Koordination? Gezieltes Training – auf den individuellen Befund abgestimmt: Kräftigung, Entspannung oder Koordination Manuelle Techniken – Behandlung von Verspannungen und Triggerpunkten der Beckenbodenmuskulatur Verhaltensberatung – Toilettenverhalten, Trinkverhalten, Alltagsstrategien, richtiges Heben Integration in den Alltag – der Beckenboden soll automatisch funktionieren, nicht nur beim Üben Bei welchen Beschwerden hilft Beckenbodentherapie? Häufig Harninkontinenz Unfreiwilliger Urinverlust beim Husten, Niesen, Lachen, Sport (Belastungsinkontinenz) oder bei plötzlichem Harndrang (Dranginkontinenz). Die häufigste Indikation. Nach der Geburt Rückbildung Nach Schwangerschaft und Geburt ist der Beckenboden überdehnt und geschwächt. Gezielte Rückbildung stellt Funktion und Stabilität wieder her. Strukturell Organsenkung Senkung von Blase, Gebärmutter oder Darm (Prolaps) – Gefühl von Druck oder «Fremdkörper» im Beckenbereich. Beckenbodentraining kann Beschwerden lindern und Fortschreiten verlangsamen. Männer Nach Prostata-OP Nach radikaler Prostatektomie tritt häufig vorübergehende Inkontinenz auf. Beckenbodentraining verbessert die Kontinenz deutlich und beschleunigt die Erholung. Schmerz Chronische Beckenschmerzen Ein zu verspannter Beckenboden kann chronische Schmerzen im Becken, beim Sitzen oder beim Geschlechtsverkehr verursachen. Hier steht Entspannung statt Kräftigung im Vordergrund. Stuhl Stuhlinkontinenz Kontrollverlust über den Darmschliessmuskel. Beckenbodentherapie mit gezieltem Schliessmuskeltraining und Koordination kann die Kontrolle deutlich verbessern. Beckenboden & Inkontinenz: Was wirklich hilft Harninkontinenz ist weit verbreitet – und weit unterbehandelt. Viele Betroffene schämen sich und arrangieren sich jahrelang mit Einlagen, obwohl eine wirksame Behandlung möglich wäre. Dabei ist Beckenbodentraining bei der häufigsten Form, der Belastungsinkontinenz, die Behandlung erster Wahl. Belastungsinkontinenz bedeutet unfreiwilligen Urinverlust bei körperlicher Belastung – Husten, Niesen, Lachen, Heben, Sport. Die Ursache ist ein Beckenboden, der dem plötzlichen Druckanstieg im Bauchraum nicht standhält. Gezieltes Training verbessert die Situation bei rund 70 % der Betroffenen deutlich oder vollständig. Dranginkontinenz bedeutet plötzlichen, kaum kontrollierbaren Harndrang. Hier wird das Beckenbodentraining mit Blasentraining und Verhaltensstrategien kombiniert. Auch Mischformen aus beiden sind häufig und gut behandelbar. Erfahrung aus der Praxis Die häufigste Aussage, die ich höre: «Ich mache doch schon Beckenbodenübungen, es hilft nicht.» Bei der Untersuchung zeigt sich dann oft, dass gar nicht der Beckenboden angesteuert wird, sondern Gesäss, Bauch oder Oberschenkel. Oder der Beckenboden ist bereits zu verspannt und braucht Entspannung statt noch mehr Anspannung. Das ist der Grund, warum professionelle Anleitung so viel ausmacht. Beckenboden nach der Geburt Schwangerschaft und Geburt sind die grösste Belastungsprobe für den Beckenboden. Über neun Monate trägt er zunehmendes Gewicht, bei der vaginalen Geburt wird er maximal gedehnt. Es ist völlig normal, dass er danach Zeit und gezieltes Training braucht, um seine Funktion wiederzuerlangen. Der zeitliche Ablauf: Wochenbett (Woche 1–6): sanfte Wahrnehmungs- und Atemübungen, keine Belastung Ab Woche 6–8 (nach ärztlicher Freigabe): Beginn des gezielten Beckenbodentrainings, idealerweise nach einer Beckenbodenbeurteilung Aufbauphase: progressive Kräftigung, Integration in Alltag und Sport Wichtig: Rückbildung ist mehr als Beckenboden – auch die Bauchmuskulatur (bei Rektusdiastase) und die Rumpfstabilität müssen wiederhergestellt werden. Mehr dazu in den Artikeln Reformer Pilates in & nach der Schwangerschaft und Physiotherapie in der Schwangerschaft Basel. Beckenbodentherapie für Männer Beckenbodentherapie wird oft als reines Frauenthema wahrgenommen – das ist ein Irrtum. Auch Männer haben einen Beckenboden, und auch bei Männern kann er Probleme verursachen. Die wichtigsten Indikationen: Nach Prostataoperationen – die radikale Prostatektomie (z.B. bei Prostatakrebs) führt häufig zu vorübergehender Harninkontinenz. Gezieltes Beckenbodentraining – idealerweise schon vor der Operation begonnen – verbessert die Kontinenz nach dem Eingriff deutlich Chronische Beckenschmerzen – ein verspannter Beckenboden kann bei Männern Schmerzen im Damm-, Hoden- oder Unterbauchbereich verursachen (oft als «chronische Prostatitis» fehlgedeutet) Erektile Dysfunktion – der Beckenboden spielt eine Rolle bei der Erektionsfunktion; Training kann unterstützend wirken Richtiges Beckenbodentraining: die Grundlagen Bevor du mit Übungen beginnst: Der wichtigste Schritt ist die korrekte Wahrnehmung. Ohne die richtige Ansteuerung trainiert man die falschen Muskeln – und wundert sich, warum nichts besser wird. Schritt 1 · Wahrnehmung Den Beckenboden finden Grundlage Die Basis für alles

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Kieferphysiotherapie Basel: Wie sie gegen Kieferschmerzen & Kopfschmerzen hilft

PHYSIO silea› Angebote› Kieferphysiotherapie Basel CMD & Kiefergelenk Kopf- & Nackenschmerzen Basel Kieferschmerzen, ein knackendes Kiefergelenk, Zähneknirschen oder Kopfschmerzen, die vom Kiefer ausstrahlen: Dahinter steckt oft eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Kieferphysiotherapie bei PHYSIO silea in Basel behandelt genau diese Beschwerden, an Gelenk, Muskulatur und Nacken zugleich. Von Inga Dammann, Physiotherapeutin & Inhaberin ★★★★★ 5,0 aus 206 Google-Bewertungen Steinengraben 67 · 4051 Basel Aktualisiert: Juni 2026 Inhaltsverzeichnis Was ist Kieferphysiotherapie? Was ist CMD (craniomandibuläre Dysfunktion)? Woran Sie ein Kieferproblem erkennen Ursachen: wie CMD und Zähneknirschen entstehen Wie hilft Physiotherapie bei CMD und Kieferschmerzen? Kiefer, Nacken und Kopfschmerzen: der Zusammenhang Zusammenspiel mit Zahnarzt und Aufbissschiene Ablauf einer Behandlung bei PHYSIO silea Kosten & Krankenkasse Wo Sie Kieferphysiotherapie in Basel finden Häufige Fragen Was ist Kieferphysiotherapie? Kieferphysiotherapie ist ein Spezialgebiet der Physiotherapie, das Funktionsstörungen des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur behandelt. Sie kombiniert manuelle Therapie am Kiefergelenk, Muskelbehandlung, gezielte Übungen und die Behandlung von Nacken und Halswirbelsäule. Das Kiefergelenk ist eines der am stärksten beanspruchten Gelenke im Körper. Es bewegt sich beim Sprechen, Kauen und Schlucken tausende Male am Tag. Gerät das Zusammenspiel von Gelenk, Kaumuskulatur und Halswirbelsäule aus dem Gleichgewicht, entstehen Schmerzen und Funktionsstörungen. Genau hier setzt die Kieferphysiotherapie an, mit gezielten Techniken direkt am Gelenk und an der Muskulatur, ergänzt durch Übungen für zu Hause. Was ist CMD (craniomandibuläre Dysfunktion)? CMD ist ein Überbegriff für Funktionsstörungen des Kausystems aus Kiefergelenk, Kaumuskulatur, Zähnen und Knochen. Sie äussert sich unter anderem durch Kieferschmerzen, Kieferknacken, Zähneknirschen und kieferbedingte Kopf- und Nackenschmerzen. Das Kürzel CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion, also eine Störung im Zusammenspiel von Schädel (cranium) und Unterkiefer (mandibula). Weil das Kausystem eng mit Nacken, Ohr und Kopf vernetzt ist, bleiben die Beschwerden selten auf den Kiefer beschränkt. Viele Betroffene suchen zuerst wegen Kopf- oder Ohrenbeschwerden Hilfe, ohne den Kiefer als Ursache zu vermuten. Woran Sie ein Kieferproblem erkennen Typische Anzeichen sind Kieferschmerzen, ein knackendes oder blockierendes Kiefergelenk, eingeschränkte Mundöffnung, Zähneknirschen, Ohrgeräusche sowie Kopf- und Nackenschmerzen. Oft treten mehrere Symptome zusammen auf. 😣 Kieferschmerzen Schmerzen im Gelenk oder in der Kaumuskulatur, oft beim Kauen oder morgens nach dem Aufwachen. 🔊 Kieferknacken Knacken oder Reiben beim Öffnen und Schliessen des Mundes, manchmal mit Blockade. 😬 Zähneknirschen Knirschen oder Pressen, häufig nachts, mit verspannter Kaumuskulatur am Morgen. 🤕 Kopfschmerzen Spannungskopfschmerzen, die von Schläfe und Kiefer ausgehen. 👂 Ohrgeräusche Ohrdruck, Ohrgeräusche oder Schwindel ohne Befund beim HNO-Arzt. 🦴 Nackenschmerzen Verspannungen in Nacken und Halswirbelsäule, die mit dem Kiefer zusammenhängen. Wenn Sie mehrere dieser Anzeichen erkennen, lohnt sich eine gezielte Untersuchung. Häufig hängen Kiefer- und Nackenschmerzen direkt zusammen. Ursachen: wie CMD und Zähneknirschen entstehen CMD und Zähneknirschen entstehen meist aus einer Kombination von Stress und Anspannung, einem Fehlbiss, früheren Traumata und einer veränderten Haltung. Nächtliches Knirschen ist häufig eine Reaktion auf Stress. Stress ist einer der häufigsten Auslöser. Viele Menschen pressen oder knirschen nachts unbewusst mit den Zähnen und überlasten so die Kaumuskulatur. Dazu kommen zahnmedizinische Faktoren wie ein Fehlbiss oder eine nicht passende Krone, frühere Unfälle mit Kiefer- oder Kopfbeteiligung und eine dauerhaft ungünstige Haltung, etwa langes Sitzen am Bildschirm mit vorgeschobenem Kopf. Meist wirken mehrere dieser Faktoren zusammen. Kiefer und Haltung Eine vorgeschobene Kopfhaltung verändert die Spannung der Nacken- und Kaumuskulatur. Deshalb schaut die Kieferphysiotherapie immer auch auf Halswirbelsäule und Haltung, nicht nur auf das Gelenk allein. Wie hilft Physiotherapie bei CMD und Kieferschmerzen? Physiotherapie ist eine der wirksamsten Behandlungen bei CMD. Manuelle Therapie am Kiefergelenk, Behandlung der Kaumuskulatur und gezielte Übungen reduzieren Schmerzen, verbessern die Beweglichkeit und normalisieren die Muskelspannung. In der Behandlung löst Inga Dammann Verspannungen der Kaumuskulatur, mobilisiert das Kiefergelenk mit sanften manuellen Techniken und behandelt die eng verbundene Nackenmuskulatur. Ergänzend zeigt sie Ihnen Übungen, mit denen Sie das Ergebnis zu Hause stabilisieren, etwa zur Entspannung des Kiefers und zur Haltungskorrektur. Bei stark verspannter Muskulatur kann Dry Needling die Behandlung sinnvoll ergänzen. Kiefer, Nacken und Kopfschmerzen: der Zusammenhang Kiefer, Nacken und Kopf bilden eine funktionelle Einheit. Bei CMD sind Nacken und obere Halswirbelsäule fast immer mitbetroffen, weshalb kieferbedingte Kopfschmerzen häufig sind. Die Muskeln von Kiefer und Nacken teilen sich Nervenbahnen und beeinflussen sich gegenseitig. Eine verspannte Kaumuskulatur zieht am Nacken, eine steife Halswirbelsäule verändert die Kieferbewegung. Deshalb behandelt eine gute Kieferphysiotherapie beide Regionen zusammen. Für viele Betroffene lösen sich damit auch Kopfschmerzen, die vorher keiner klaren Ursache zugeordnet werden konnten. Zusammenspiel mit Zahnarzt und Aufbissschiene Zahnarzt und Kieferphysiotherapie ergänzen sich. Eine Aufbissschiene schützt die Zähne und entlastet das Gelenk, die Physiotherapie behandelt die muskuläre und gelenkige Ursache. Oft ist die Kombination am wirksamsten. Viele Betroffene kommen mit einer Aufbissschiene von der Zahnärztin oder dem Zahnarzt. Die Schiene ist wichtig, weil sie die Zähne vor dem Knirschen schützt und das Kiefergelenk nachts entlastet. Sie behandelt aber nicht die Verspannung der Kaumuskulatur und die Bewegungseinschränkung des Gelenks. Genau das übernimmt die Kieferphysiotherapie. Bei Bedarf arbeiten wir mit Ihrer Zahnärztin, Ihrem Zahnarzt oder Kieferorthopäden zusammen. Ablauf einer Behandlung bei PHYSIO silea Die erste Behandlung beginnt mit einer Untersuchung von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Nacken, gefolgt von manueller Therapie und ersten Übungen. Am Ende steht ein individueller Behandlungsplan. Zuerst klären wir Ihre Beschwerden, die Vorgeschichte und mögliche Auslöser. Dann untersucht Inga Dammann Kiefergelenk, Kaumuskulatur, Mundöffnung und die Halswirbelsäule. Auf dieser Basis behandelt sie gezielt und zeigt Ihnen erste Übungen. Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, hängt vom Befund ab und wird gemeinsam festgelegt. Wie viele Sitzungen? Bei akuten Beschwerden reichen oft wenige Sitzungen. Bei chronischer CMD sind mehrere über einige Wochen sinnvoll, unterstützt durch Übungen für zu Hause. Den Verlauf legen wir nach der ersten Untersuchung gemeinsam fest. Kosten & Krankenkasse Mit ärztlicher oder zahnärztlicher Verordnung wird Kieferphysiotherapie in der Schweiz über die Grundversicherung (KVG) abgerechnet. Ohne Verordnung ist sie Selbstzahlerleistung, konkrete Konditionen gibt es auf Anfrage. CMD ist eine anerkannte Indikation für Physiotherapie. Liegt eine Verordnung vor, rechnen wir direkt über die Grundversicherung ab. Fragen Sie Ihre Konditionen bei silea an, wir klären Verordnung und Ablauf gemeinsam. Wo Sie Kieferphysiotherapie in Basel finden Kieferphysiotherapie bei PHYSIO silea finden Sie am Steinengraben 67, 4051 Basel, zentral in Grossbasel zwischen Theater Basel, Heuwaage und Bahnhof SBB. Erreichbar mit Tram und

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