Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis): Ursachen, Symptome und Behandlung

Schmer­zen am Hand­gelenk beim Tippen, ein ste­chen­der Zug im Daumen beim Greifen oder ein Knir­schen entlang der Sehne: Eine Sehnen­scheiden­entzündung gehört zu den häufigsten Beschwer­den, die wir in der Physio­therapie bei PHYSIO silea am Stei­nen­gra­ben in Basel sehen. Dieser Ratgeber erklärt dir, was in der Seh­nen­scheide pas­siert, welche Formen es gibt und welche Behand­lung wirklich hilft.

Auf einen Blick

  • Eine Sehnen­scheiden­entzündung (Tendo­vaginitis) ist eine Reizung der Sehnen­scheide, meistens am Hand­gelenk, Daumen oder den Fingern.
  • Typische Auslöser sind wie­der­holte Hand­be­we­gun­gen: Tippen, Maus­a­r­beit, Hand­werk, Sport oder Smart­pho­ne­-­Nut­zung.
  • Leit­sym­pto­me: Schmerz bei Bewe­gung, Schwel­lung entlang der Sehne und manchmal ein spürbares Knir­schen (Kre­pi­ta­ti­o­n).
  • Die wich­tigs­ten Bau­steine sind Ent­las­tung, eine Schiene in der Akut­phase und ansch­lies­send geziel­tes Trai­ning.
  • Die meisten Fälle bessern sich inner­halb von vier bis acht Wochen konser­vativer The­ra­pie.

Was ist eine Sehnen­scheiden­entzündung?

Sehnen gleiten durch enge Kanäle, die von einer dünnen Hülle umgeben sind: der Sehnen­scheide. Diese Hülle enthält eine Gleitflüssig­keit, die für rei­bungs­lose Bewegung sorgt. Wird die Sehne über­las­tet, schwillt die Seh­nen­scheide an, pro­du­ziert vermehrt Flüssigkeit und wird eng. Die Sehne reibt jetzt bei jeder Bewe­gung, was Schmerz und manchmal ein hör- oder spürbares Knir­schen ver­ur­sacht.

Der Fach­be­griff lautet Tendo­vaginitis. Am häufigsten sind die Sehnen­scheiden am Hand­gelenk, am Daumen (Tendo­vaginitis de Quer­vain) und an den Finger­beugesehnen (Schnapp­finger) betrof­fen. Seltener tritt sie am Fuss, am Unterarm oder an der Achil­les­sehne auf.

Die Sehnen­scheiden­entzündung wird oft zusammen mit ver­wand­ten Beschwer­den wie dem Mausarm oder dem Ten­nis­el­len­bo­gen gesehen, weil ähnliche Belastungs­mus­ter dahin­ter­ste­cken.

Ursachen und Risi­ko­fak­to­ren

Die mit Abstand häufigste Ursache ist die mecha­ni­sche Über­las­tung durch repe­ti­tive Bewe­gun­gen. Die Seh­nen­scheide wird schnel­ler gereizt, als sie sich anpassen kann.

Häufige Auslöser

  • Büroa­r­beit: Langes Tippen und Maus­a­r­beit, beson­ders mit abge­win­kel­tem Hand­gelenk oder ver­krampf­tem Griff.
  • Smart­pho­ne­-­Nut­zung: Dau­e­r­haf­tes Wischen und Tippen mit dem Daumen ist ein zuneh­mend häufiger Auslöser für die De-­Quer­vain­-­Form.
  • Handwerk und Gar­te­n­a­r­beit: Wie­der­hol­tes Greifen, Schrau­ben, Hämmern oder Schnei­den.
  • Sport: Klet­tern, Tennis, Rudern, Kraft­trai­ning mit engem Griff.
  • Musi­zie­ren: Klavier, Gitarre, Geige, beson­ders bei langen Übungs­ein­hei­ten ohne Pause.

Weitere Risi­ko­fak­to­ren

  • Hor­mo­nelle Verände­run­gen: Frauen in Schwan­ger­schaft, Still­zeit oder in den Wechsel­jahren sind häufiger betrof­fen, ver­mut­lich wegen hor­mon­be­ding­ter Gewe­be­verände­run­gen.
  • Diabetes und Schilddrüsener­kran­kun­gen: Erhöhen das Risiko für Sehnen­scheiden­pro­ble­me.
  • Vor­an­ge­gan­gene Ver­let­zung: Eine Fraktur oder Verstauchung am Hand­gelenk kann die Sehnenführung verändern und die Reibung erhöhen.

Symptome

Die Symptome ent­wi­ckeln sich typi­scher­weise schlei­chend über Tage bis Wochen:

  • Schmerz bei Bewe­gung: Zie­hen­der oder ste­chen­der Schmerz entlang der betrof­fe­nen Sehne, der bei Belastung zunimmt und in Ruhe nachlässt.
  • Schwel­lung: Sicht­bare oder tastbare Ver­di­ckung entlang der Sehnen­scheide, beson­ders am Hand­gelenk oder Daumen.
  • Kre­pi­ta­ti­on: Ein spürbares oder hörbares Knir­schen bei Bewegung der Sehne.
  • Morgen­steifigkeit: Die Finger oder das Hand­gelenk sind morgens beson­ders steif, lösen sich nach einigen Minuten Bewe­gung.
  • Greif­schwäche: Kraft­vol­les Zugrei­fen oder Dreh­be­we­gun­gen (Flasche öffnen, Wasch­lap­pen aus­wrin­gen) sind schmerz­haft.

Gut zu wissen

Wenn ein Finger beim Beugen ein­ras­tet und erst mit einem spürbaren Schnap­pen zurückspringt, handelt es sich um einen Schnapp­finger (Tendo­vaginitis ste­nos­ans). Das ist eine Son­der­form, bei der die Seh­nen­scheide so eng wird, dass die ver­dickte Sehne nicht mehr frei gleiten kann.

Formen im Ver­gleich

Nicht jede Sehnen­scheiden­entzündung ist gleich. Die drei häufigsten Formen unter­schei­den sich in Lage, Auslöser und Verlauf:

Merkmal Hand­gelenk De Quervain (Daumen) Schnapp­finger
Schmer­zort Hand­gelenk­rücken oder Daumen­seite Daumen­seitige Hand­gelenks­kante Hand­fläche am Finger­grund­gelenk
Typi­scher Auslöser Tippen, Maus­arbeit, Hand­werk Daumen­bewe­gung, Smart­phone, Baby tragen Repe­ti­ti­ves Greifen, Dia­be­tes, Alter
Typi­sches Zeichen Kre­pi­ta­tion beim Bewegen Fin­kel­stein­-­Test positiv Finger rastet ein und schnappt
Schiene sinn­voll? Ja (Hand­gelenk­schiene) Ja (Daumen­schiene) Manchmal (Finger­schiene nachts)
Verwechs­lung mit Karpal­tunnel, Mausarm Daumen­sattel­gelenk­arthrose Rheuma­knoten, Dupuy­tren

Selbst­test: Seh­nen­scheide prüfen

Mit zwei ein­fa­chen Tests kannst du einschätzen, ob deine Beschwer­den von der Seh­nen­scheide kommen. Sie ersetzen keine ärztliche Dia­gno­se.

Test 1: Druck­schmerz entlang der Sehne

Tast mit dem Finger die schmerz­hafte Stelle ab: am Hand­gelenkrücken, an der Dau­men­seite oder in der Handfläche am Finger­grundgelenk. Wenn du einen längli­chen, druck­schmerz­haf­ten Strang spürst, der sich bei Fin­ger­be­we­gung mit­be­wegt, spricht das für eine Seh­nen­scheide als Ursache.

Test 2: Fin­kel­stein­-­Test (bei Dau­men­be­schwer­den)

Leg den Daumen in die Handfläche und schliess die Faust darum. Beug nun das Hand­gelenk langsam Richtung Kleinfinger­seite. Ein scharfer Schmerz an der dau­men­sei­ti­gen Hand­gelenks­kante ist typisch für eine Tendo­vaginitis de Quer­vain.

Ergebnis ein­ord­nen

Druck­schmerz entlang der Sehne plus Schmerz bei Bewegung spricht für eine Sehnen­scheiden­entzündung. Kribbeln oder Taubheit in den Fingern deuten eher auf ein Kar­pal­tun­nel­syn­drom. Schmerz an der Ellen­bo­ge­n­aus­sen­seite passt besser zum Ten­nis­el­len­bo­gen.

Diagnose

Die Diagnose wird klinisch gestellt: Die typische Anamnese (re­pe­ti­tive Hand­be­we­gung), der Tast­be­fund (Druck­schmerz und Schwel­lung entlang der Sehne) und spe­zi­fi­sche Tests (Fin­kel­stein­-­Test für De Quer­vain) reichen in der Regel aus.

Ultra­schall zeigt die Ver­di­ckung der Seh­nen­scheide und Flüssig­keits­an­samm­lun­gen. Ein Röntgen ist nur nötig, wenn eine Arthrose (be­son­ders am Daumensattel­gelenk) aus­ge­schlos­sen werden muss. Ein MRT wird selten benötigt.

Behand­lung und Physio­therapie

Die Behand­lung folgt einem Stu­fen­prin­zip: Zuerst die Reizung beru­hi­gen, dann die Sehne schritt­weise wieder belasten und die Ursache beheben.

Phase 1: Reiz­lin­de­rung (Wochen 1 bis 3)

  • Schiene: Eine Hand­gelenk- oder Dau­men­schiene ruhig­stellt die betrof­fene Sehne und redu­ziert die Reibung. Sie wird vor allem nachts und bei belas­ten­den Tätig­kei­ten getra­gen.
  • Kühlung: 15 bis 20 Minuten mehrmals täglich in der Akut­pha­se.
  • Arbeits­platz­an­pas­sung: Ergo­no­mi­sche Maus, Hand­ge­len­kauf­la­ge, häufigere Pausen, Smart­pho­ne­-­Nut­zung redu­zie­ren.
  • Entzündungs­hem­mung: Entzündungs­hem­mende Salben oder kurz­zei­tig Tablet­ten nach ärzt­li­cher Abspra­che.

Phase 2: Mobi­li­sa­tion und Training (ab Woche 3 bis 4)

  • Manuelle Therapie: Mobi­li­sa­tion des Hand­gelenks und der Fin­ger­ge­len­ke, Weichteil­techniken entlang der Sehnen­scheide.
  • Seh­nengleitübungen: Sanftes Gleiten der Sehne durch die Sehnen­scheide, um Ver­kle­bun­gen zu lösen und die Gleitfähigkeit zu ver­bes­sern.
  • Exzen­tri­sches Trai­ning: Lang­sa­mes, kon­trol­lier­tes Nach­las­sen gegen Wider­stand, um die Sehne wieder auf­zu­bau­en.
  • Dehnung: Vor­sich­tige Dehnung der Unterarm­muskulatur und der Finger­beuger.
  • Dry Needling: Zur Lösung von Trig­ger­punk­ten in den Unterarm­muskeln, die die Sehnen­spannung erhöhen.
  • Kine­sio­-­Ta­ping: Kann die Sehne ent­las­ten und die Heilung unterstützen.

Wann weitere Mass­nah­men nötig sind

Wenn kon­ser­va­tive Therapie über sechs bis acht Wochen keine Bes­se­rung bringt, kann eine Kortison­-­In­jek­tion in die Seh­nen­scheide erwägt werden. Sie ist beson­ders beim Schnapp­finger und bei De Quervain oft wirksam. Bei chro­ni­schen Fällen, die auf keine Therapie anspre­chen, kann ein kleiner Eingriff (Spal­tung der Sehnen­scheide) nötig sein.

Pra­xis­-­Tipp

Bei PHYSIO silea arbeiten wir bei Sehnen­scheiden­entzündungen mit einem kom­bi­nier­ten Ansatz aus manu­el­ler The­ra­pie, Seh­nengleitübungen und Arbeits­platz­be­ra­tung. Mit einer Ver­ord­nung übernimmt die Grund­versicherung die Kosten.

Übungen für zu Hause

Die fol­gen­den vier Übungen kannst du ab der zweiten bis dritten Woche eigenständig durchführen. Sie sollten schmerz­frei oder nur leicht unan­ge­nehm sein.

Übung 1: Seh­nenglei­ten (Tendon Gliding)

Halt die Hand offen mit gestreck­ten Fingern. Führe die Finger nach­ein­an­der in vier Posi­ti­o­nen: gerade gestreckt, Haken (nur die Mittel- und End­ge­lenke beugen), Faust, Tisch­platte (Finger im Grund­ge­lenk beugen, rest­li­che Gelenke gestreck­t). Jede Position drei Sekunden halten. Zehn Durchgänge, dreimal täglich.

Übung 2: Hand­gelenk­-­Deh­nung (Beu­ge­sei­te)

Streck den betrof­fe­nen Arm nach vorne, Handfläche nach oben. Zieh die Finger mit der anderen Hand sanft Richtung Boden, bis du eine Dehnung auf der Unter­ar­min­nen­seite spürst. 30 Sekunden halten, dreimal wie­der­ho­len.

Übung 3: Hand­gelenk­-­Deh­nung (Streck­sei­te)

Streck den Arm nach vorne, Handfläche nach unten. Zieh die Finger mit der anderen Hand sanft Richtung Körper. 30 Sekunden halten, dreimal wie­der­ho­len. Diese Übung hilft beson­ders bei Beschwer­den am Hand­gelenkrücken und beim Mausarm.

Übung 4: Exzen­tri­sches Hand­gelenk­-­Trai­ning

Sitz am Tisch, Unterarm auf der Tisch­platte, Hand über die Kante. Halt ein leichtes Gewicht (0,5 bis 1 kg) und senke die Hand langsam ab (drei Sekun­den). Heb sie mit der anderen Hand zurück in die Ausgangs­position. Drei Sätze mit zehn Wieder­holungen. Diese Übung stärkt die Sehne schritt­wei­se.

Schmerz­re­gel

Die Übungen sollten keinen scharfen Schmerz ver­ur­sa­chen. Ein leichtes Ziehen ist normal. Wenn der Schmerz am nächsten Tag stärker ist als vorher, redu­ziere die Intensität oder pausiere die Übungen und besprich das mit deiner Physio­therapeutin.

Kühlen oder Wärmen?

Die Antwort hängt von der Phase ab:

  • Akute Phase (Schwel­lung, Rötung, Schmerz bei jeder Bewe­gung): Kühlen. 15 bis 20 Minuten mit einem Eispack im Tuch, mehrmals täglich. Die Kälte dämpft die Entzündungs­re­ak­ti­on.
  • Chro­ni­sche Phase (Schmerz vor allem bei Belastung, Stei­fig­keit): Sanfte Wärme vor den Übungen, zum Beispiel ein warmes Handbad für fünf Minuten. Die Wärme ver­bes­sert die Durch­blutung und macht die Sehne geschmei­di­ger.
  • Faust­re­gel: Heiss und geschwol­len gleich kühlen. Steif und morgens schlim­mer gleich wärmen.

Dauer und Prognose

Die meisten Sehnen­scheiden­entzündungen bessern sich mit kon­se­quen­ter Therapie inner­halb von vier bis acht Wochen. Vor­aus­set­zung ist, dass die auslösende Belastung kon­se­quent ange­passt wird.

Chro­ni­sche Fälle, bei denen die Ursache nicht behoben wird (gleiche Maus­po­si­ti­on, gleiche repe­ti­tive Bewe­gung), können Monate andauern und immer wieder auf­flam­men. In diesen Fällen ist eine Änderung des Bewe­gungs­mus­ters und der Arbeits­plat­zer­go­no­mie ent­schei­dend.

Beim Schnapp­finger kann der Verlauf hartnäckiger sein. Wenn kon­ser­va­tive Mass­nah­men nicht greifen, ist die Spaltung der Seh­nen­scheide ein kleiner, ambu­lan­ter Eingriff mit guter Erfolgs­ra­te.

Häufige Fragen zur Sehnen­scheiden­entzündung

Eine Sehnen­scheiden­entzündung (Tendo­vaginitis) ist eine Reizung oder Entzündung der Sehnen­scheide, einer dünnen Hülle, die die Sehne umgibt und ihr Gleiten ermöglicht. Bei Über­las­tung schwillt die Seh­nen­scheide an, die Sehne reibt und es entsteht Schmerz.

Mit kon­se­quen­ter Therapie und Ent­las­tung bessern sich die meisten Fälle inner­halb von vier bis acht Wochen. Chro­ni­sche Fälle können länger dauern, beson­ders wenn die auslösende Belastung nicht geändert wird.

In der akuten Phase (Schwel­lung, Rötung) kühlst du am besten. In der chro­ni­schen Phase (Stei­fig­keit, Morgen­steife) hilft sanfte Wärme vor den Übungen besser. Faust­re­gel: geschwol­len und heiss gleich kühlen, steif und morgens schlim­mer gleich wärmen.

Ja, eine Schiene ist in der Akut­phase einer der wich­tigs­ten Bau­stei­ne. Sie ruhig­stellt das Hand­gelenk oder den Daumen und redu­ziert die Reibung in der Sehnen­scheide. Sie wird vor allem nachts und bei belas­ten­den Tätig­kei­ten getra­gen, nicht rund um die Uhr.

Bei einer Sehnen­scheiden­entzündung ist die Seh­nen­scheide gereizt, was Schmerz bei Bewegung ver­ur­sacht. Beim Kar­pal­tun­nel­syn­drom ist ein Nerv (Nervus media­nus) im Hand­gelenk ein­ge­klemmt, was vor allem Kribbeln und Taubheit in Daumen, Zeige- und Mit­tel­fin­ger auslöst, oft nachts.

Ein Schnapp­finger (Tendo­vaginitis ste­nos­ans) ist eine Son­der­form der Sehnen­scheiden­entzündung. Die Seh­nen­scheide am Finger­grundgelenk verengt sich so stark, dass die Beu­ge­sehne beim Strecken ein­ras­tet und mit einem spürbaren Schnap­pen zurückspringt.

Ja, ein Kine­sio­-­Tape kann die betrof­fene Sehne ent­las­ten und wird häufig als Ergänzung ein­ge­setzt. Es ersetzt aber weder die Schiene in der Akut­phase noch das Kraft- und Gleit­trai­ning in der Reha­bi­li­ta­ti­ons­pha­se.

Eine Kortison­-­In­jek­tion in die Seh­nen­scheide kann bei hartnäckigen Fällen wirksam sein, beson­ders beim Schnapp­finger und bei De Quer­vain. Sie wird ein­ge­setzt, wenn kon­ser­va­tive Therapie über sechs bis acht Wochen nicht aus­reicht. Wie­der­holte Injek­ti­o­nen sollten ver­mie­den werden.

Nur in seltenen Fällen. Wenn kon­ser­va­tive Mass­nah­men und Kortison­-­In­jek­ti­o­nen über Monate nicht helfen, kann die Seh­nen­scheide operativ gespal­ten werden. Der Eingriff ist klein und ambu­lant, die Erfolgs­rate hoch.

Inga Dammann

Physio­therapeutin BSc. Inga Dammann hat 2011 ihren Bachelor of Science in Physio­therapie an der Saxion Uni­ver­sity of Applied Sciences abge­schlos­sen. Seit 2023 führt sie PHYSIO silea am Stei­nen­gra­ben in Basel.

Sehnen­scheiden­entzündung behandeln lassen

In der Physio­therapie bei PHYSIO silea kom­bi­nie­ren wir manuelle The­ra­pie, Seh­nengleitübungen und Arbeits­platz­be­ra­tung. Wir behandeln auf ärztliche Ver­ord­nung über die Grund­versicherung.

PHYSIO silea · Stei­nen­gra­ben 67 · 4051 Basel · Mo–Fr nach Ver­ein­ba­rung

Peter­s­-­Ve­lutha­ma­nin­gal et al., Cor­ti­coste­roid injec­tion for de Quer­vain’s teno­syn­o­vi­tis, Cochrane Database of Sys­te­ma­tic Reviews 2009. Huiss­tede et al., Carpal tunnel syn­dro­me: effec­tiven­ess of physical therapy and elec­tro­phy­si­cal moda­li­ties, Journal of Ortho­pa­edic & Sports Physical Therapy 2018. Lunsford et al., Trigger Finger: Etio­lo­gy, Eva­lua­ti­on, and Tre­at­ment, Current Reviews in Mus­cu­loske­le­tal Medicine 2019. Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Dia­gno­se.

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