Kieferphysiotherapie Basel: Wie sie gegen Kieferschmerzen & Kopfschmerzen hilft
PHYSIO silea› Angebote› Kieferphysiotherapie Basel CMD & Kiefergelenk Kopf- & Nackenschmerzen Basel Kieferschmerzen, ein knackendes Kiefergelenk, Zähneknirschen oder Kopfschmerzen, die vom Kiefer ausstrahlen: Dahinter steckt oft eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Kieferphysiotherapie bei PHYSIO silea in Basel behandelt genau diese Beschwerden, an Gelenk, Muskulatur und Nacken zugleich. Von Inga Dammann, Physiotherapeutin & Inhaberin ★★★★★ 5,0 aus 206 Google-Bewertungen Steinengraben 67 · 4051 Basel Aktualisiert: Juni 2026 Inhaltsverzeichnis Was ist Kieferphysiotherapie? Was ist CMD (craniomandibuläre Dysfunktion)? Woran Sie ein Kieferproblem erkennen Ursachen: wie CMD und Zähneknirschen entstehen Wie hilft Physiotherapie bei CMD und Kieferschmerzen? Kiefer, Nacken und Kopfschmerzen: der Zusammenhang Zusammenspiel mit Zahnarzt und Aufbissschiene Ablauf einer Behandlung bei PHYSIO silea Kosten & Krankenkasse Wo Sie Kieferphysiotherapie in Basel finden Häufige Fragen Was ist Kieferphysiotherapie? Kieferphysiotherapie ist ein Spezialgebiet der Physiotherapie, das Funktionsstörungen des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur behandelt. Sie kombiniert manuelle Therapie am Kiefergelenk, Muskelbehandlung, gezielte Übungen und die Behandlung von Nacken und Halswirbelsäule. Das Kiefergelenk ist eines der am stärksten beanspruchten Gelenke im Körper. Es bewegt sich beim Sprechen, Kauen und Schlucken tausende Male am Tag. Gerät das Zusammenspiel von Gelenk, Kaumuskulatur und Halswirbelsäule aus dem Gleichgewicht, entstehen Schmerzen und Funktionsstörungen. Genau hier setzt die Kieferphysiotherapie an, mit gezielten Techniken direkt am Gelenk und an der Muskulatur, ergänzt durch Übungen für zu Hause. Was ist CMD (craniomandibuläre Dysfunktion)? CMD ist ein Überbegriff für Funktionsstörungen des Kausystems aus Kiefergelenk, Kaumuskulatur, Zähnen und Knochen. Sie äussert sich unter anderem durch Kieferschmerzen, Kieferknacken, Zähneknirschen und kieferbedingte Kopf- und Nackenschmerzen. Das Kürzel CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion, also eine Störung im Zusammenspiel von Schädel (cranium) und Unterkiefer (mandibula). Weil das Kausystem eng mit Nacken, Ohr und Kopf vernetzt ist, bleiben die Beschwerden selten auf den Kiefer beschränkt. Viele Betroffene suchen zuerst wegen Kopf- oder Ohrenbeschwerden Hilfe, ohne den Kiefer als Ursache zu vermuten. Woran Sie ein Kieferproblem erkennen Typische Anzeichen sind Kieferschmerzen, ein knackendes oder blockierendes Kiefergelenk, eingeschränkte Mundöffnung, Zähneknirschen, Ohrgeräusche sowie Kopf- und Nackenschmerzen. Oft treten mehrere Symptome zusammen auf. 😣 Kieferschmerzen Schmerzen im Gelenk oder in der Kaumuskulatur, oft beim Kauen oder morgens nach dem Aufwachen. 🔊 Kieferknacken Knacken oder Reiben beim Öffnen und Schliessen des Mundes, manchmal mit Blockade. 😬 Zähneknirschen Knirschen oder Pressen, häufig nachts, mit verspannter Kaumuskulatur am Morgen. 🤕 Kopfschmerzen Spannungskopfschmerzen, die von Schläfe und Kiefer ausgehen. 👂 Ohrgeräusche Ohrdruck, Ohrgeräusche oder Schwindel ohne Befund beim HNO-Arzt. 🦴 Nackenschmerzen Verspannungen in Nacken und Halswirbelsäule, die mit dem Kiefer zusammenhängen. Wenn Sie mehrere dieser Anzeichen erkennen, lohnt sich eine gezielte Untersuchung. Häufig hängen Kiefer- und Nackenschmerzen direkt zusammen. Ursachen: wie CMD und Zähneknirschen entstehen CMD und Zähneknirschen entstehen meist aus einer Kombination von Stress und Anspannung, einem Fehlbiss, früheren Traumata und einer veränderten Haltung. Nächtliches Knirschen ist häufig eine Reaktion auf Stress. Stress ist einer der häufigsten Auslöser. Viele Menschen pressen oder knirschen nachts unbewusst mit den Zähnen und überlasten so die Kaumuskulatur. Dazu kommen zahnmedizinische Faktoren wie ein Fehlbiss oder eine nicht passende Krone, frühere Unfälle mit Kiefer- oder Kopfbeteiligung und eine dauerhaft ungünstige Haltung, etwa langes Sitzen am Bildschirm mit vorgeschobenem Kopf. Meist wirken mehrere dieser Faktoren zusammen. Kiefer und Haltung Eine vorgeschobene Kopfhaltung verändert die Spannung der Nacken- und Kaumuskulatur. Deshalb schaut die Kieferphysiotherapie immer auch auf Halswirbelsäule und Haltung, nicht nur auf das Gelenk allein. Wie hilft Physiotherapie bei CMD und Kieferschmerzen? Physiotherapie ist eine der wirksamsten Behandlungen bei CMD. Manuelle Therapie am Kiefergelenk, Behandlung der Kaumuskulatur und gezielte Übungen reduzieren Schmerzen, verbessern die Beweglichkeit und normalisieren die Muskelspannung. In der Behandlung löst Inga Dammann Verspannungen der Kaumuskulatur, mobilisiert das Kiefergelenk mit sanften manuellen Techniken und behandelt die eng verbundene Nackenmuskulatur. Ergänzend zeigt sie Ihnen Übungen, mit denen Sie das Ergebnis zu Hause stabilisieren, etwa zur Entspannung des Kiefers und zur Haltungskorrektur. Bei stark verspannter Muskulatur kann Dry Needling die Behandlung sinnvoll ergänzen. Kiefer, Nacken und Kopfschmerzen: der Zusammenhang Kiefer, Nacken und Kopf bilden eine funktionelle Einheit. Bei CMD sind Nacken und obere Halswirbelsäule fast immer mitbetroffen, weshalb kieferbedingte Kopfschmerzen häufig sind. Die Muskeln von Kiefer und Nacken teilen sich Nervenbahnen und beeinflussen sich gegenseitig. Eine verspannte Kaumuskulatur zieht am Nacken, eine steife Halswirbelsäule verändert die Kieferbewegung. Deshalb behandelt eine gute Kieferphysiotherapie beide Regionen zusammen. Für viele Betroffene lösen sich damit auch Kopfschmerzen, die vorher keiner klaren Ursache zugeordnet werden konnten. Zusammenspiel mit Zahnarzt und Aufbissschiene Zahnarzt und Kieferphysiotherapie ergänzen sich. Eine Aufbissschiene schützt die Zähne und entlastet das Gelenk, die Physiotherapie behandelt die muskuläre und gelenkige Ursache. Oft ist die Kombination am wirksamsten. Viele Betroffene kommen mit einer Aufbissschiene von der Zahnärztin oder dem Zahnarzt. Die Schiene ist wichtig, weil sie die Zähne vor dem Knirschen schützt und das Kiefergelenk nachts entlastet. Sie behandelt aber nicht die Verspannung der Kaumuskulatur und die Bewegungseinschränkung des Gelenks. Genau das übernimmt die Kieferphysiotherapie. Bei Bedarf arbeiten wir mit Ihrer Zahnärztin, Ihrem Zahnarzt oder Kieferorthopäden zusammen. Ablauf einer Behandlung bei PHYSIO silea Die erste Behandlung beginnt mit einer Untersuchung von Kiefergelenk, Kaumuskulatur und Nacken, gefolgt von manueller Therapie und ersten Übungen. Am Ende steht ein individueller Behandlungsplan. Zuerst klären wir Ihre Beschwerden, die Vorgeschichte und mögliche Auslöser. Dann untersucht Inga Dammann Kiefergelenk, Kaumuskulatur, Mundöffnung und die Halswirbelsäule. Auf dieser Basis behandelt sie gezielt und zeigt Ihnen erste Übungen. Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, hängt vom Befund ab und wird gemeinsam festgelegt. Wie viele Sitzungen? Bei akuten Beschwerden reichen oft wenige Sitzungen. Bei chronischer CMD sind mehrere über einige Wochen sinnvoll, unterstützt durch Übungen für zu Hause. Den Verlauf legen wir nach der ersten Untersuchung gemeinsam fest. Kosten & Krankenkasse Mit ärztlicher oder zahnärztlicher Verordnung wird Kieferphysiotherapie in der Schweiz über die Grundversicherung (KVG) abgerechnet. Ohne Verordnung ist sie Selbstzahlerleistung, konkrete Konditionen gibt es auf Anfrage. CMD ist eine anerkannte Indikation für Physiotherapie. Liegt eine Verordnung vor, rechnen wir direkt über die Grundversicherung ab. Fragen Sie Ihre Konditionen bei silea an, wir klären Verordnung und Ablauf gemeinsam. Wo Sie Kieferphysiotherapie in Basel finden Kieferphysiotherapie bei PHYSIO silea finden Sie am Steinengraben 67, 4051 Basel, zentral in Grossbasel zwischen Theater Basel, Heuwaage und Bahnhof SBB. Erreichbar mit Tram und
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